Stipendium für Mediziner, die in Sachsen-Anhalt bleiben wollen

(bikl) Sachsen-Anhalts Landesregierung will Medizinstudenten mit Geld dazu animieren, nach Studienabschluss im Land zu bleiben. Das meldet die "Mitteldeutsche Zeitung" unter Berufung auf den CDU-Gesundheitsexperte Marcus Kurze.

08.12.2006 Sachsen-Anhalt Artikel

Das Land werde Stipendien zahlen, wenn sich die Studenten verpflichten, 15 Jahre nach Studienabschluss in Sachsen-Anhalt zu bleiben. Nur rund 60 Prozent der 2 821 im Land eingeschriebenen Studenten werden später auch als Arzt arbeiten, die Zahl derer, die in Sachsen-Anhalt bleiben würden, sei noch geringer.

Durch die mit dem Stipendium verbundene Verpflichtung, für 15 Jahre im Land zu bleiben, "wollen wir die deutlich gesunkene Zahl niedergelassener Ärzte wieder erhöhen," so Kurze. Die Landesregierung solle jetzt vom Landtag beauftragt werden, dies zu überprüfen. "Es geht nicht um die Frage, wie viel Geld nötig ist, sondern wie viele Studenten von dem Angebot Gebrauch machen würden", sagte Kurze. Wie hoch die Unterstützung ausfallen und wie sie finanziert werden soll, sei noch offen.

Gesundheitsministerin Gerlinde Kuppe (SPD) habe den Vorschlag begrüßt: "Solche Stipendien erhöhen den Effekt, nach dem Studium im Land zu bleiben."


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  • Meldung in der Mitteldeutsche Zeitung

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