Studentenwerke bieten 180.000 Wohnheimplätze

- "Wohnraum für Studierende": Deutsches Studentenwerk (DSW) mit neuer Statistik - Bundesweit 224.885 öffentlich geförderte Wohnplätze für Studierende, davon 180.000 bei den 58 Studentenwerken - 12% der Studierenden leben im Wohnheim - Rund 190 Euro einschließlich aller Nebenkosten: Studentenwohnheim ist preisgünstigste Wohnform - Bayern und Baden-Württemberg am aktivsten: Mehr als 5.000 neue Plätze im Bau - DSW: Mittel für zusätzliche Wohnheimplätze im Hochschulpakt II und über Wohnraumförderungsgesetz

16.09.2009 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

In Deutschland gibt es 224.885 öffentliche geförderte Wohnplätze für Studierende in 1.648 Studentenwohnheimen; 1.262 Wohnplätze sind rollstuhlgeeignet. Rund 12% der Studierenden leben im Wohnheim, es ist mit rund190 Euro im Monat einschließlich aller Nebenkosten die preisgünstigste Wohnform für Studierende außerhalb des Elternhauses. Das geht aus einer neuen statistischen Übersicht hervor, die das Deutsche Studentenwerk (DSW) vorlegt.

Die 58 im DSW organisierten Studentenwerke bieten rund 180.000 Wohnheimplätze. Für die kommenden Jahre, in denen ein starker Anstieg der Studierendenzahlen prognostiziert wird, beziffert DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde den Bedarf an zusätzlichen Wohnheimplätzen auf 20.000. "Die im Hochschulpakt II beschlossenen 275.000 zusätzlichen Studienplätze müssen von zusätzlichem Wohnraum flankiert werden", sagte er bei der Vorstellung der neuen Zahlen in Berlin.

An die Adresse der Bundesländer wiederholte Meyer auf der Heyde seine Forderung, Mittel aus dem Wohnraumförderungsgesetz (ehemals "Sozialer Wohnungsbau") für den Wohnheimbau einzusetzen, da ihnen bis zum Jahr 2013 hier erheblich mehr Bundesmittel zur Verfügung stehen.

Am meisten gebaut wird derzeit in Bayern und Baden-Württemberg. In Bayern sind 3.149 neue Wohnplätze für Studierende in Planung oder bereits im Bau, in Baden-Württemberg sind es 2.006. Hessen (675 Plätze), Rheinland-Pfalz (620) und Brandenburg (400) folgen.

Im Verhältnis zur Zahl der Studierenden hat Sachsen mit 15,42% die höchste Versorgungs- bzw. Unterbringungsquote mit Wohnheimplätzen für Studierenden, vor Thüringen (14,76%), Baden-Württemberg (14,48%), Niedersachsen (13,61%) und Brandenburg (13,28%).

Die neue DSW-Statistik erfasst neben den einschlägigen Hochschulstädten auch kleinere, wenig bekannte Hochschulstandorte. In Buxtehude gibt es 179 öffentlich geförderte Wohnplätze für Studierende, in Nürtingen 302, in Senftenberg 416, in Gummersbach 210.

Die Statistik "Wohnraum für Studierende" zum Download (32 Seiten): www.studentenwerke.de/pdf/wohnraum_stud_09.pdf


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