Universität Kassel übernimmt Personalabrechnung hessischer Hochschulen
Rund 4.600 Beamte und etwa 26.000 Arbeiter, Angestellte und Lehrbeauftragte an den hessischen Hochschulen bekommen ihre Gehälter und Honorare jetzt von der "Bezügestelle Hessischer Hochschulen und Forschungsanstalt Geisenheim" (BHF) mit Sitz in Kassel. Die Universität Kassel hatte sich bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen, nachdem die Landesregierung den Abrechnungsmodus für das Hochschulpersonal geändert hatte. Nach den Worten des Hessischen Ministers für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, haben die Hochschulverwaltungen mit der zügigen Umstellung ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
12.02.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und KunstDie Verwaltung der Universität Kassel zählt nun 55 Mitarbeiter mehr: Es handelt sich um diejenigen früheren Beschäftigten der bisherigen Hessischen Bezügestelle (HBS), die jetzt für die Bezüge aller Hochschulbediensteten zuständig sind. Während in Kassel die Personalkostenabrechnungen erledigt werden, erfolgt die Rechnerbetreuung durch das Rechenzentrum der Hessischen Fachhochschulen in Darmstadt.
Anlass für die Umstellung war die seit 2000 an den zwölf staatlichen Universitäten, Fach- und Kunsthochschulen erfolgte Einführung neuer Softwareprogramme in den Finanz- und Personalverwaltungen der Hochschulen. Nach der Kabinettsentscheidung zur hochschuleigenen Personalabrechnung im Oktober 2005 wurden zunächst die Personaldaten in einem zentralen System zusammengefasst. Anschließend wurde die Software für die Personalabrechnung der Hochschulen angepasst und wurden entsprechende Geschäftsprozesse modelliert. Unter Leitung des Kanzlers der Universität Kassel, Dr. Hans Gädeke, arbeitete eine Projektgruppe aus Mitgliedern der Hochschulen, des Beratungsunternehmens, des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, des Hauptpersonalrats und der HBS an der Umstellung der Abrechnungen. In zwölf Arbeitsgruppen, an denen sich etwa 80 Bedienstete aller Hochschulen beteiligten, wurden die einzelnen Verfahrensschritte vorbereitet.
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