Universität Leipzig setzt sich mit Graduiertenschule im Exzellenzwettbewerb des Bundes durch

"Ich gratuliere den Wissenschaftlern der Universität Leipzig, die aus der zweiten Runde erfolgreich hervorgegangen sind und damit ihre Exzellenz bewiesen haben", sagte die sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange nachdem der Bewilligungsausschuss aus Mitgliedern der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrates soeben ihre Entscheidung zur Exzellenzinitiative des Bundes bekanntgegeben hatten. Demnach werde die Graduiertenschule der Universität Leipzig künftig im Rahmen des Exzellenzwettbewerbs des Bundes über fünf Jahre mit jährlich rund 1 Million Euro gefördert. Die Universität Leipzig könne sehr stolz auf das Erreichte sein. "Sie rückt damit in die Spitze der exzellenten deutschen Universitäten auf."

19.10.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Der Wettbewerb sei in der zweiten Runde noch härter geworden und damit auch die Auswahl der exzellenten Projekte noch schwerer gefallen. Die Ministerin betonte mit Blick auf den nicht bewilligten Antrag für das Exzellenzcluster der Leipziger Universität, dass schon das Erreichen der Endrunde in der Exzellenzinitiative ein großer Erfolg sei und für die ausgezeichnete Forschungsleistung der Universität spreche. Daran gelte es anzuknüpfen. Vor diesem Hintergrund werde sie prüfen, wie der Freistaat die Potenziale der Universität Leipzig, die sich im Exzellenzwettbewerb des Bundes gezeigt hätten, entsprechend seiner eigenen Möglichkeiten fördern könne.

Bereits zum zweiten Mal hatte der Bund aufgerufen, sich im Rahmen der Bundesexzellenzinitiative in den Förderkategorien Exzellenzcluster, Graduiertenschule und Eliteuniversität zu bewerben. Von den sächsischen Hochschulen war lediglich die Universität Leipzig mit ihrem Exzellenzcluster "Felix Klein Center for Mathematics and its Application in the Natural Sciences", und der Graduiertenschule "Building with Molecules and Nano-Objects (BuildMoNa)" über die erste Hürde hinweggekommen und konnte zwei Vollanträge einreichen.

Die Exzellenzinitiative zum Ausbau der universitären Spitzenforschung ist bis 2011 mit insgesamt 1,9 Milliarden Euro ausgestattet. Damit sollen etwa 40 Graduiertenschulen mit jeweils rund 1 Million Euro pro Jahr und etwa 30 Exzellenzcluster mit jeweils rund 6,5 Millionen Euro pro Jahr gefördert werden. In der ersten Antragsrunde des Exzellenzwettbewerbs hatte sich im vergangenen Jahr die TU Dresden als einzige ostdeutsche Hochschule mit einem Exzellenzcluster und einer Graduiertenschule aus dem Bereich der Biowissenschaften im Wettbewerb um die Fördermittel durchsetzen können.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden