Universität Potsdam: Wissenschaftsministerin Wanka und Finanzminister Speer übergeben Neubau für Institut für Physik

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Johanna Wanka und Finanzminister Rainer Speer haben heute ein neues Gebäude für das Institut für Physik an die Universität Potsdam übergeben. Die Gesamtbaukosten betragen 23,8 Mio. Euro, die zu 50 Prozent von der Europäischen Union und zu jeweils 25 Prozent vom Land Brandenburg und dem Bund finanziert wurden. In äußerst kurzer, nur zweijähriger Bauzeit sind damit am Universitäts-Campus Golm neue Forschungslabore, Seminarräume und Hörsäle entstanden, die auf 5800 Quadratmetern optimale Lernbedingungen für rund 500 Studierende bieten.

29.10.2008 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Wissenschaftsministerin Johanna Wanka betonte: "Mit der Fertigstellung von Haus 28 ist es gelungen, alle experimentellen Fächer der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät vollständig auf dem Universitätscampus in Golm zusammenzuführen. Hier in Golm ist ein Campus gewachsen, der die Verbindung von Lehre über Spitzenforschung bis hin zu wirtschaftlichen Ausgründungen auf kurzem Wege ermöglicht."

"Mit dem neuen Institutsgebäude ist ein weiteres modernes und zweckmäßiges Lehr- und Forschungsgebäude in Golm entstanden. Die Fertigstellung des Neubaus ist ein Beleg dafür, dass die Landesregierung weiterhin massiv den Ausbau der brandenburgischen Hochschulen fördert. Insgesamt wurden für die drei Bauabschnitte am Campus Golm bisher rund 104 Mio. Euro in die Unterbringung der Naturwissenschaften investiert", sagte Speer. Der Neubau beherbergt Labore, Büros, Seminarräume sowie einen Hörsaal. Der rechteckige Bau mit drei Geschossen wird von einer auf dem Dach angeordneten Sternwarte gekrönt, deren Kuppel weithin sichtbar ist. Gemeinsam mit dem derzeit im Bau befindlichen Informations-, Kommunikations- und Medienzentrums (Fertigstellung Ende 2010) markiert das Physikgebäude den Eingang zum Universitätscampus Golm.

Der erste Bauabschnitt mit 8.000 Quadratmetern Nutzfläche bietet seit dem Frühjahr 2000 Chemikern, Biochemikern und Geowissenschaftlern modernste Arbeitsbedingungen. Seit Anfang des Jahres 2006 stehen den Fachbereichen Chemie, Biochemik und Biologie mit dem Abschluss des zweiten Bauabschnitts zwei Gebäude mit insgesamt 8.500 Quadratmetern Nutzfläche und Experimentierhörsälen zur Verfügung.


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