Verbundstudium vereinbart Lehre oder Beruf mit einem FH-Studium

03.01.2008 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Das besonders praxisnahe Angebot eröffnet Studierenden zwei unterschiedliche Möglichkeiten: Sie können entweder Ausbildung und ein Fachhochschulstudium mit einander kombinieren und haben dann nach einer durchschnittlichen Studienzeit von neun Semestern Lehre und Bachelor in der Tasche. Oder sie können Beruf und Fachhochschulstudium miteinander verbinden und sich so neben dem Job weiterqualifizieren. Gemeinsam ist den Angeboten neben dem starken Praxisbezug die Vereinbarkeit mit unterschiedlichen Modellen der Lebens- und Arbeitsplanung.

Die Zahl der Angebote steigt ebenso kontinuierlich wie die Zahl der Nachfrager. Derzeit kommen auf einen angebotenen Studienplatz durchschnittlich drei Bewerber. "Das Verbundstudium wird immer mehr nachgefragt und ist eine wichtige Ergänzung unseres Studienangebots: flexibel anpassbar auf die persönliche Lebenssituation des Einzelnen", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart.

Die Verbundstudiengänge werden zentral vom Institut für Verbundstudien mit Sitz an der Fachhochschule Südwestfalen organisiert. "Nach Abschluss des Studiums hat im Schnitt jeder Dritte einen besseren Job als vor dem Studium", sagte Dieter Pawusch, Geschäftsführer des Instituts für Verbundstudien. Derzeit beteiligen sich sieben der zwölf öffentlich-rechtlichen Fachhochschulen an dem Programm. Dies sind die Fachhochschulen in Bielefeld, Bochum, Dortmund, Köln, Münster, Niederrhein und Südwestfalen. Wer sich für ein Verbundstudium entscheidet, kann beispielsweise den Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen oder Wirtschaftsinformatik, Maschinenbau oder Elektrotechnik belegen. Als Masterstudiengänge stehen unter anderem Technische Betriebswirtschaft, Sozialmanagement und Wirtschaftsrecht zur Auswahl.

Mehr zum Verbundstudium unter www.verbundstudium.de.


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