Verleihung des Philip Morris Forschungspreises

Für einen engen Dialog zwischen den Geisteswissenschaften und den Naturwissenschaften hat sich Wissenschaftsminister Thomas Goppel anlässlich der Verleihung des Philip Morris Forschungspreises am Mittwoch in München ausgesprochen. "Naturwissenschaften und neue Technologien eröffnen uns immer größere Möglichkeiten. Die Geisteswissenschaften bieten zu diesen Möglichkeiten ethische und geistige Orientierung und Leitlinien für verantwortungsvolles Handeln und Urteilen", betonte Goppel.

26.05.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Brücken zwischen Natur- und Geisteswissenschaften gäbe es bereits viele, erklärte der Minister und hob die Verbundforschung in interdisziplinär arbeitenden Forschungsverbünden und die gerade neu eröffnete Carl von Linde-Akademie als Zentralinstitut der Technischen Universität München hervor. Die bayerische Forschungs- und Hochschulpolitik sei darauf eingerichtet, die Chancen und Herausforderungen der Naturwissenschaften und neuen Technologien anzunehmen. Das Potential, das sich aus der interdisziplinären Zusammenarbeit mit den Geisteswissenschaften ergebe, dürfe hierbei nicht vernachlässigt werden, so der Minister.

Die Philip Morris Forschungsstiftung verleiht den mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Philip Morris Forschungspreis seit 22 Jahren. Der Preis verhilft herausragenden Forschungsleistungen zu mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung und fördert den Dialog zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Öffentlichkeit.


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