Verleihung des Verdienstkreuzes 1. Klasse an Herrn Professor Dr. Klaus Möbius

Der Staatssekretär für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Dr. Hans-Gerhard Husung, hat heute Herrn Professor Dr. Klaus Möbius in Anerkennung seiner Verdienste für die Bundesrepublik Deutschland und den Auf- und Ausbau internationaler wissenschaftlicher Kontakte, insbesondere zu Israel und Russland, das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

24.11.2006 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin (bis 11/06)

Professor Möbius promovierte 1965 an der FU und nahm bereits 1967 die Gelegenheit wahr, um seine Ergebnisse in Novosibirsk vorzutragen. Mit der ENDOR- und EPR-Spektroskopie bei hohen Magnetfeldern fand er die experimentelle Methode, die sein Lebenswerk prägte. 1971 übernahm er eine Professur am Fachbereich Physik und unterstützte mit dieser hochauflösenden Technik den ersten Sonderforschungsbereich (161) am Fachbereich. Er stand mit seiner Arbeit immer an der Spitze der internationalen Forschung. Auch nach seiner Pensionierung 2001 blieb er eng mit Forschungsprojekten verflochten.

Hervorzuheben ist, dass die Forschung von Professor Möbius umfassend in einem nationalen und internationalen Netzwerk von Kooperationen angelegt ist. Neben den zur Zeit bestehenden 7 nationalen erstreckt sich die Liste der 17 internationalen Kooperationen von Russland, den USA über Israel, Polen, Italien, Niederlande bis Japan. Dabei ragt die seit 25 Jahren bestehende Zusammenarbeit mit israelischen und russischen Gruppen heraus.

Neben seiner erfolgreichen Forschungsarbeit engagierte sich Professor Möbius mit Freude und Erfolg in der Lehre.

Viele Auszeichnungen, wie u.a. der Bruker-Lecture-Preis der Royal Society of Chemists (1987), den Fellow of the Institute for Advanced Studies at the Hebrew University of Jerusalem (1990/91), den Max-Planck-Forschungspreis (1992), den International Zavoisky Award (1994), den Philip-Morris Forschungspreis, den Gold Medal Award of the International EPR Society (2001) und den Invited Fellow for Research in Japan by the JSPS, dokumentieren seinen wissenschaftlichen Erfolg und zeugen zugleich von seiner hohen internationale Popularität.

In seiner Würdigung dankte der Staatssekretär, Herr Dr. Husung, Herrn Professor Möbius für das Geleistete und verband dies mit den besten Wünschen für dessen weitere Zukunft.


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