Von Nanjing nach Freiberg
Li Du, 23, stammt aus der nordchinesischen Provinz Hebei und hat an der Universität Nanjing Germanistik studiert. Sie spricht fließend Deutsch und wird bis Februar 2012 beim Studentenwerk Freiberg in Sachsen arbeiten. Sie ist eine von elf chinesischen Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen, die für das zweite Deutsch-chinesische Traineeprogramm der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Studentenwerks (DSW) ausgewählt wurden.
15.09.2011 Pressemeldung Deutsches StudierendenwerkDie zweite Runde des Programms startet in diesen Tagen in Berlin, wo sich die elf Absolventinnen und Absolventen zum ersten Mal mit ihren zukünftigen Mentorinnen und Mentoren der Studentenwerke treffen. Danach reisen sie in zehn Studentenwerke sowie zur RWTH Aachen.
Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, beschreibt die Ziele des deutsch-chinesischen Traineeprogramms: "Wir wollen chinesischen Absolventinnen und Absolventen die Möglichkeit geben, die Arbeit von Hochschulen und Studentenwerken in Deutschland kennenzulernen und ihre Erfahrungen danach als Multiplikatoren in China zu nutzen. Das Programm ist für die Studentenwerke ein Baustein ihrer Internationalisierung."
Li Du wird beim Studentenwerk Freiberg zunächst ausländische Studierende bei der Suche nach Wohnheimplätzen und der Eingewöhnung in Deutschland helfen.
Derzeit gibt es 26.000 chinesische Studierende in Deutschland; sie sind die größte Gruppe ausländischer Studierender. Das Kooperationsprojekt "China-Traineeprogramm an deutschen Hochschulen – Deutsch-Chinesische Kooperation für Student Affairs" wird gemeinsam vom Deutschen Studentenwerk und von der Robert Bosch Stiftung durchgeführt.
http://www.china-traineeprogramm.de/
Ansprechpartner für die Medien beim Studentenwerk Freiberg, auf Wunsch auch Vermittlung zu Li Du: Thomas Schmalz, Tel. 03731 383-200, Ansprechpartner für das Programm bei Deutschen Studentenwerk: Sven Engel, Tel. 030 29 77 27 73,
Keine Kommentare vorhanden