Wissenschaftsminister Dr. Jörn Biel zum Ranking der Forschungsgemeinschaft: "Gemeinsamer Kurs in Richtung Leistung und Exzellenz trägt erste Früchte"

Als eine erfreuliche Bestätigung der bisherigen Wissenschaftspolitik des Landes hat Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Dr. Jörn Biel das heute (10. September) von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vorgelegte Förder-Ranking bewertet. Danach hat sich im Vergleich zum letzten Ranking vor drei Jahren die Christian-Albrechts-Universität (CAU) um elf Plätze bei der so genannten Drittmittel-Einwerbung verbessert und die Universität Lübeck um fünf Rangplätze. Während die CAU im Zeitraum von 2005 bis 2007 insgesamt 81,6 Millionen Euro bei der DFG einwarb (gegenüber 41 Millionen Euro zwischen 2002 und 2004) hat die Universität zu Lübeck 20,6 Millionen Euro erhalten - und damit über sechs Millionen Euro mehr als zwischen 2002 bis 2004.

10.09.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Schleswig-Holstein

Den größten Erfolg unter den mehreren hundert außeruniversitären Forschungseinrichtungen verbuchte beim DFG-Ranking das Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften, IFM-GEOMAR. Mit 33,1 Millionen Euro belegt es Platz 1 - mit großem Vorsprung vor den beiden Nächstplatzierten, dem Max-Delbrück-Zentrum in Berlin und dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, die jeweils rund 16 Millionen Euro erhalten haben. Wie bereits beim letzten Ranking hat diesmal auch das Forschungszentrum Borstel mit der Einwerbung von zehn Millionen Euro hervorragend abgeschnitten und ist nach dem IFM-GEOMAR das bundesweit erfolgreichste Institut der Leibniz-Gemeinschaft. "Damit zeigt sich, dass wir mit unserem auf Leistung und Exzellenz ausgerichteten Kurs in der Wissenschaftspolitik auf dem richtigen Weg sind", sagte Biel.

Während das IFM-GEOMAR bereits vor zwei Jahren mit dem Exzellenz-Projekt "Future Ocean" erfolgreich war, folgte ein Jahr später das Exzellenzcluster "Entzündungsforschung" als Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Kiel und Lübeck sowie des Forschungszentrums Borstel.

"Die Tatsache, dass unsere Universitäten und Leibniz-Einrichtungen ihre nationale Spitzenstellung ein weiteres Mal ausbauen konnten, macht mich zuversichtlich, dass die Kieler Universität in nicht allzu ferner Zukunft auch den Sprung zur Elite-Universität schafft", sagte Biel.

Weitere Informationen: www.dfg.de/ranking/


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