Wissenschaftsminister Jürgen Schreier: Hochschulpakt für neue Studienplätze steht

Eine Vereinbarung von großer Tragweite haben die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern abgeschlossen: den Hochschulpakt 2020. Gegenstand dieses Paktes ist zum einen durch eine Steigerung der Studienanfängerzahlen den mittelfristig wachsenden Bedarf des Arbeitsmarktes an hochqualifiziertem Nachwuchs zu entsprechen und der künftigen jungen Generation faire Ausbildungschancen zu gewähren. Zum anderen wird die Forschung an den Hochschulen gestärkt.

21.11.2006 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Wissenschaftsminister Jürgen Schreier: „In den Hochschulen ist durch die Exzellenzinitiative, die Modernisierung der Studienstruktur und durch die Innovationsstrategie so viel Schwung wie noch nie. Aber ohne ausreichende Studienplätze wäre alles nichts. Deshalb ist es so wichtig, dass die Länder zusammen mit dem Bund ihrer gesamtstaatlichen Verantwortung nachkommen.“

Trotz der finanziell schwierigen Haushaltslage stellt sich auch das Saarland dieser Verantwortung. Nach den Hochschulpaktvereinbarungen – vorausgesetzt die Regierungschefs von Bund und Ländern stimmen am 13. Dezember 2006 dem Pakt zu – wird das Saarland sich verpflichten, rund 1500 zusätzliche Studienanfänger aufzunehmen. Dafür erhält das Saarland vom Bund rund 6,5 Millionen Euro über den Zeitraum von 2007 bis 2010. Die gleiche Summe muss vom Land selbst getragen werden.

Forschungsprojekte sollen in Zukunft durch die Einführung so genannter Programmpauschalen von der Co-Finanzierung der Hochschulen unabhängiger gemacht werden. In den Jahren 2007 bis 2010 trägt der Bund die Kosten zur Finanzierung der Programmkostenpauschale zu hundert Prozent.

Das Bundesprogramm hat in den beiden Säulen ein Volumen von insgesamt 1,25 Milliarden Euro. Davon entfallen auf den Teil „Lehre“ 565 Millionen Euro, auf den Teil „Forschung“ 700 Millionen Euro.


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