Wissenschaftsminister Thomas Goppel stellt Weichen zur Bewältigung der steigenden Studierendenzahlen
Pünktlich zum Jahresbeginn hat das Wissenschaftsministerium die staatlichen Universitäten und Fachhochschulen über die erste Rate des von der Staatsregierung im Juni 2007 beschlossenen Programms zum Hochschulausbau informiert. Im Haushaltsjahr 2008 ist vorbehaltlich der Zustimmung des Bayerischen Landtags ein erster Einstieg im Umfang von 35,66 Mio. Euro vorgesehen. Die Mittel wachsen in den Jahren 2009 und 2010 stufenweise auf; ab dem Jahr 2011 sollen im Endausbau jährlich 225,86 Mio. Euro zur Verfügung stehen.
10.01.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und KunstDie Aufteilung dieser Beträge auf die einzelnen Hochschulen wurde im engen Einvernehmen mit den beiden Hochschulverbünden Universität Bayern e. V. und Hochschule Bayern e.V. vorgenommen. Für das Jahr 2008 verteilen sich die zusätzlichen Mittel auf die einzelnen Hochschulen wie folgt:
| Universität Augsburg | 1.447.900 € |
| Universität Bamberg | 749.500 € |
| Universität Bayreuth | 1.193.900 € |
| Universität Erlangen-Nürnberg | 5.120.000 € |
| LMU München | 2.385.800 € |
| TU München | 4.262.200 € |
| Universität Passau | 404.900 € |
| Universität Regensburg | 1.453.200 € |
| Universität Würzburg | 3.310.200 € |
| FH Amberg-Weiden | 496.400 € |
| FH Ansbach | 400.100 € |
| FH Aschaffenburg | 554.200 € |
| FH Augsburg | 746.700 € |
| FH Coburg | 415.100 € |
| FH Deggendorf | 554.200 € |
| FH Hof | 447.200 € |
| FH Ingolstadt | 1.065.500 € |
| FH Kempten | 894.300 € |
| FH Landshut | 695.400 € |
| FH München | 1.320.100 € |
| FH Neu-Ulm | 798.100 € |
| FH Nürnberg | 1.292.300 € |
| FH Regensburg | 1.266.600 € |
| FH Rosenheim | 432.200 € |
| FH Weihenstephan | 1.140.400 € |
| FH Würzburg-Schweinfurt | 1.031.300 € |
Weitere Mittel stehen für übergreifenden Zwecke, etwa für den Ausbau der Virtuellen Hochschule Bayern und der drei Hochschulen in kirchlicher Trägerschaft zur Verfügung. Die Verwendung der Mittel erfolgt nach zwischen Ministerium und Hochschulen einvernehmlich abgestimmten Regeln, die Eingang in die im Lauf des Jahres 2008 mit Wirkung für die Jahre 2009 bis 2013 abzuschließenden Zielvereinbarungen finden sollen.
Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel dankte den Hochschulen für das konstruktive Miteinander in allen Phasen des Entscheidungsprozesses. "Mit diesem Ausbauprogramm, das deutlich über die im Hochschulpakt von Bund und Ländern vereinbarten Rahmendaten hinausgeht, macht Bayern seine Hochschulen fit für den erwarteten Ansturm von Studienbewerbern. Gleichzeitig setzen wir auch ein Signal zur qualitativen Stärkung der bayerischen Hochschullandschaft im nationalen und internationalen Wettbewerb", so Goppel. Die Hochschulen können jetzt im Rahmen der ihnen jeweils zugewiesenen Mittel konkrete Stellenanträge stellen.
Aufgrund des in den nächsten Jahren erwarteten starken Anstiegs der Studierendenzahlen und zur Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs im Jahr 2011 sollen bis 2011 38.000 neue Studienplätze geschaffen und den Hochschulen hierfür 3.000 zusätzliche Stellen bereitgestellt werden. Bayern will hierfür bis einschließlich 2013 rd. 1 Milliarde Euro zusätzlich in das Hochschulsystem investieren.
Weitere Informationen zum Hochschulausbau in Bayern sind im Internet unter www.stmwfk.bayern.de/hs_ausbau.html abrufbar.
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