Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch empfängt neu berufene Professorinnen und Professoren in der Münchner Glyptothek

Mehr als 350 Professorinnen und Professoren wurden im vergangenen Jahr neu an eine der staatlichen Universitäten, Fachhochschulen und Kunsthochschulen in Bayern berufen. "Hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und namhafte Künstlerinnen und Künstler für unsere Hochschulen zu gewinnen, ist für den Standort Bayern von essentieller Bedeutung", betont Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch anlässlich des heutigen Neuberufenen-Empfangs in der Münchner Glyptothek.

20.01.2009 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Besonders erfreulich sei, dass im vergangenen Jahr rund 22 Prozent der Professuren weiblich besetzt wurden. Der Frauenanteil bei den Professuren an den bayerischen Hochschulen habe sich seit 1995 von rund 5 auf 12 Prozent erhöht. Der Anteil der neu berufenen Professorinnen liege damit deutlich höher. "Diese positive Entwicklung muss weiter ausgebaut werden", so Heubisch. "Die nachhaltige Erhöhung des Frauenanteils in der Wissenschaft ist ein zentrales Anliegen und zählt zu den Schwerpunkten, die ich mir für diese Legislaturperiode gesetzt habe." So konnte für die Frauenförderung in den Haushaltsverhandlungen eine Mittelerhöhung von 2 Mio. Euro im Jahr 2008 auf 2,5 Mio. Euro in 2009 und 3 Mio. Euro im Jahr 2010 erreicht werden. "Hieraus wollen wir insbesondere Habilitations- und Promotions- sowie Weiterqualifizierungsstipendien finanzieren", so der Minister. Ferner müsse ein familienfreundliches Umfeld geschaffen werden, um die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere zu ermöglichen.


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