Wissenschaftsministerin Doris Ahnen würdigt die Arbeit der Psychotherapeutischen Beratungsstelle der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
"Die Psychotherapeutische Beratungsstelle der Johannes Gutenberg-Universität Mainz leistet vorbildliche Arbeit in der Betreuung der Studierenden." Mit diesen Worten würdigt Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, die Einrichtung anlässlich ihres 40jährigen Bestehens. Die aktuelle Sozialerhebung des deutschen Studentenwerkes zeige erneut, dass psychische Probleme und Störungen eine gesellschaftliche Realität darstellten, von der Studierende nicht ausgenommen seien.
16.11.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz"Schon vor 40 Jahren war das Handeln der Universität von der Überzeugung getragen, dass ein professionelles Beratungsangebot für Studierende, deren Leistungsfähigkeit durch psychische Probleme beeinträchtigt ist, zu den Rahmenbedingungen eines erfolgreichen Studiums zählt", so Ahnen. 1967 seien die Weichen für die Einrichtung einer Beratungsstelle gestellt worden, die in den Folgejahren zu einer wichtigen Anlaufstelle für Studierende in schwierigen Studien- und Lebenssituationen geworden sei.
Zu den Kernaufgaben der Psychotherapeutischen Beratungsstelle gehöre die Bereitstellung eines niedrigschwelligen, kurzfristigen und professionellen Beratungsangebotes für Studierende bei studienbezogenen und psychosozialen Problemen. Es gehe um fundierte und gezielte Diagnostik und eventuell weiterführende Beratung mit dem grundlegenden Ziel der Reintegration der Studierenden in das Studium, der Bewältigung der Prüfungsanforderungen und Bewältigung persönlicher Krisen.
Ganz hervorragend gestalte die Psychotherapeutische Beratungsstelle dabei die unerlässliche intensive Pflege von Kontakten zu anderen Akteuren im Gesundheitswesen, zum Beispiel niedergelassenen Psychotherapeutinnen und -therapeuten, Ärztinnen und Ärzten und Ambulanzen.
Neben der persönlichen Unterstützung, die Studierende durch diese Beratungsangebote gewännen, unterstreiche die Existenz psychotherapeutischer Beratungsstellen an Universitäten die sozialen Dimensionen der Hochschulausbildung. Die psychotherapeutische Beratungsstelle trage erheblich zur Effizienz des Studiums und zur Vermeidung von Studienabbrüchen bei. Den Studierenden werde eine Problemlösungskompetenz vermittelt, die auch für das spätere Leben hilfreich sei.
Ministerin Doris Ahnen wies auf das verdienstvolle Wirken der "Freunde und Förderer der psychotherapeutischen Beratungsstelle e.V." hin. Die Gründung des Fördervereins sei 1984 von einer Reihe wichtiger Persönlichkeiten in Mainz unterstützt worden, darunter der damalige Oberbürgermeister der Stadt Mainz, Jockel Fuchs, und Professor Dr. E. Jürgen Zöllner, damaliger Vizepräsidenten der Universität. Die Mitgliedschaft sei eine sinnvolle Möglichkeit, die psychotherapeutische Beratungsstelle der Universität Mainz wirkungsvoll zu unterstützen.
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