Wissenschaftsministerin für Ausbau der Forschungsförderung an Fachhochschulen
"Jeder Euro, den der Freistaat in die anwendungsorientierte Forschung der Fachhochschulen investiert, ist ein Vielfaches wert", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute in Dresden. Die Forschungsergebnisse kämen zum großen Teil den Unternehmen in der Region direkt zugute, da die Hochschulen vor allem neue anwendungsorientierte Forschungsfelder erschließen und zur Erstellung innovativer wettbewerbsfähiger Produkte beitragen. Es sei daher wichtig, die Förderung der Forschung an Fachhochschulen in den kommenden Jahren weiter auszubauen.
06.02.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusBis Ende 2008 werden im Rahmen der Forschungsförderung an Fachhochschulen etwa 50 kleine und mittlere Forschungsprojekte mit einem Projektumfang bis zu 130.000 Euro unterstützt. Insgesamt erhalten die fünf sächsischen Fachhochschulen für Forschungsvorhaben in den Jahren 2007 und 2008 vier Millionen Euro Landesmittel zusätzlich. Mit diesen Mitteln werde das eigene Engagement im Bereich der Forschung besonders honoriert, so Ministerin Dr. Stange.
"Die Stärke und Intensität der anwendungsorientierten Forschung ist mittlerweile ein Markenzeichen der sächsischen Fachhochschulen", so Dr. Eva-Maria Stange. Der Freistaat habe hier in den vergangenen Jahren einen Impuls gesetzt, der deutschlandweit seinesgleichen suche. Eine vergleichbare Landesförderung an Fachhochschulen existiere nur in Baden-Württemberg und Niedersachsen. Der Freistaat war nach Auslaufen des Bund-Länder finanzierten Hochschulwissenschaftsprogramms(HWP) im Jahr 2006 mit eigenen Mitteln eingesprungen.
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