Wissenschaftsministerium fördert Projekt zur Reinigung von Luftströmen

Das saarländische Wissenschaftsministerium unterstützt mit 115 000 Euro ein Forschungsprojekt zur Reinigung von Luftströmen des Fachbereichs Maschinenbau an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW). Wissenschaftsminister Jürgen Schreier übergab heute (10.10.06) dem Leiter des Forschungsprojektes, Prof. Dr.-Ing. Klaus Kimmerle einen entsprechenden Zuwendungsbescheid. Das Geld stammt aus Mitteln des Landesforschungsförderungsprogramms (LFFP).

10.10.2006 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Ziel des Projektes ist es, gasförmige Stoffströme wie z. B. Hallen- und Raumluft, Bio-, Erd- und Grubengas sowie Abluft zu reinigen bzw. die darin enthaltenen Schadstoffe zu entfernen. Im Rahmen des Projektes soll eine Verfahrenskette entwickelt und deren Wirksamkeit mit einem Prototyp demonstriert werden. Hiermit könnten sehr kleine Konzentrationen von belästigenden bzw. schädlichen Partikeln und organischen Stoffen effektiv und wirtschaftlich aus Gasströmen so entfernt werden, dass diese wieder zurückgeführt oder problemlos an die Umgebung abgegeben werden können.

Schadstoffe, wie Partikel, lungengängiger Feinstaub und organische Substanzen, aber auch Gerüche belasten die Bevölkerung. Daher strebt die Europäische Union eine europaweite Grenzwertregelung, die bestimmte Qualitätskriterien für Innenraumluft festlegen, an. Aber auch für technische Prozesse müssen Schadstoffe aus Gasströmen entfernt werden.

Wissenschaftsminister Jürgen Schreier: "Die Forschungsarbeit von Prof. Dr.-Ing. Klaus Kimmerle verfolgt nicht nur ein anwendungsorientiertes Ziel, um Ergebnisse aus der Forschung schnell in die Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umzusetzen, damit Arbeitsplätze gesichert bzw. neue Arbeitsplätze in zukunftsorientierten Bereichen geschaffen werden. Mit dem Zuwendungsbescheid aus dem Landesforschungsförderungsprogramm unterstützt das Land außerdem die Zusammenarbeit zwischen der HTW und der Universität des Saarlandes im Bereich der Grundlagenforschung."


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