Wissenschaftssenator Dr. Thomas Flierl:

Auf die Vorwürfe der Initiative "an morgen denken", entgegnet Wissenschaftssenator Dr. Thomas Flierl: "Mit großem Interesse habe ich die Vorschläge und Forderungen von der Initiative "an morgen denken" an den Senat in der Presse verfolgt. Ich bin allerdings verwundert über die Vorwürfe gegen mich, die nur auf Unkenntnis meiner Position zur Exzellenzinitiative beruhen können.

28.09.2004 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur Berlin (bis 11/06)

Bereits im Frühjahr diesen Jahres habe ich erstmals mit den Präsidenten der Universitäten darüber beraten, wie sich die Berliner Universitäten für den Wettbewerb gut aufstellen können. Im Zusammenhang mit den Strukturplanungen hat ein zweites Gespräch stattgefunden. Berlin muss und wird sich mit meiner Unterstützung an dem Wettbewerb beteiligen."

Die Bund-Länder-Exzellenzinitiative setzt sich aus mehreren Teilprogrammen zusammen. Gefördert werden sollen Spitzenuniversitäten, die Schaffung von übergreifenden Exzellenzzentren und die Einrichtung von Graduiertenschulen. Zur Zeit gibt es noch einige wenige offene Fragen zum Verfahren für das geplante Programm und der Übernahme der Verwaltungskosten. In einer Staatssekretärsarbeitsgruppe werden diese Fragen zur Zeit geklärt. Die Bund-Länder-Kommission soll in ihrer Vollversammlung im November entscheiden, anschließend wird sich Ende des Jahres die Ministerpräsidenten-Konferenz mit der Initiative befassen.

Senator Dr. Thomas Flierl: "Bislang bremsen eher die CDU/CSU-geführten Länder durch ihr Gerangel um die Neuaufteilung der Kompetenzen zwischen Bund und Ländern im Wissenschafts- und Bildungsbereich. Selbstverständlich werde ich alle Anträge von Berliner Universitäten unterstützen, auch die auf den Programmteil Spitzenuniversität. Mir liegen allerdings noch keine Anträge vor. Deshalb sind jetzt die Universitäten am Zug, diese sorgfältig vorzubereiten und sich dem Wettbewerbsverfahren zu stellen."


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