"Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen stärkt Standort"
Wie gelangt Hochschulwissen in Betriebe? Wie können kleine und mittelständische Unternehmen davon profitieren? Über diese Fragen wurde heute auf Einladung des Hessischen Ministers für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, und der IHK Offenbach bei der Veranstaltung "Unternehmen Hochschule – Know-how für die Betriebe" in Offenbach diskutiert. Um den Wirtschaftsstandort Hessen zu stärken, sind nach den Worten von Staatssekretär Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard innovative Modelle der akademischen Aus- und Weiterbildung in den Betrieben und eine enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen erforderlich.
16.11.2006 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und KunstDuale Studiengänge an Berufsakademien, Fachhochschulen und Universitäten würden als dritter Weg für die Nachwuchsgewinnung immer wichtiger: Durch die Kombination von Berufsausbildung oder Berufstätigkeit mit einem wissenschaftlichen Studium ließen sich Lehre und Studium miteinander verknüpfen, ohne dass die für die Unternehmen wichtige betriebsnahe Qualifizierung verloren gehe. "Die Hessische Landesregierung unterstützt daher nachdrücklich den weiteren Ausbau von dualen Studiengängen", sagte der Staatssekretär.
Die Liberalisierung der Zugangsberechtigung für ein Hochschulstudium, wonach die Meisterprüfung als Nachweis für die Studierfähigkeit anerkannt wird, oder die jüngste Novellierung des Berufsakademiengesetzes dienten dem Ziel, Beruf und Hochschule enger miteinander zu verbinden. Zur Förderung des Wissenstransfers zwischen Hochschulen und Unternehmen habe die Landesregierung bereits 2001 das TechnologieTransferNetzwerk (TTN-Hessen) gegründet. In diesem in Deutschland einmaligen Netzwerk haben sich neben den staatlichen hessischen Hochschulen, die Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern sowie die Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern, zusammengeschlossen, um die Innovationsfähigkeit mittelständischer Unternehmen zu stärken und den Zugang zum anwendungsorientierten Know-how der Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen zu erleichtern.
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