WS 2006/2007: Attraktive Angebote an Brandenburgs Hochschulen

"Mit interessanten Angeboten gehen Brandenburgs Hochschulen ins bevorstehende Wintersemester", darauf hat Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka heute in Potsdam hingewiesen.

20.09.2006 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

An der BTU Cottbus beginnen der MA-Studiengang Biomedizinische Gerätetechnik und der MA-Studiengang Wirtschaftsrecht für Technologieunternehmen. Zugleich führt die BTU als bisher einzige Hochschule im Land Brandenburg ab dem Wintersemester ein Teilzeitstudium ein – zum Beispiel für Fälle der Kinder- oder Verwandtenbetreuung oder dem Vorliegen einer Behinderung oder chronischen Erkrankung.

An der Fachhochschule Brandenburg startet der MA-Studiengang Security Management, in Eberswalde ein MA-Studiengang Global Change Management sowie ein MA-Studiengang Regionalentwicklung und Naturschutz. Außerdem kann dort eine duale Ausbildung im Diplom-Studiengang Holztechnik begonnen werden, die zur Überwindung des Fachkräftemangels im Land Brandenburg in den kommenden Jahren bei vielen holzverarbeitenden Betrieben und Werkstätten beitragen soll. Die FH Lausitz bietet den berufsbegleitenden MA-Studiengang Gerontologie an und die TFH Wildau den konsekutiven MA-Studiengang Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik sowie den MA-Studiengang Europäisches Management.

Die neuen Angebote stehen auch in Verbindung mit dem Ausbau der Studienkapazitäten in Brandenburg um 3.600 neue Studienplätze, der im kommenden Jahr abgeschlossen sein wird. Zugleich wies Wanka auf erfreuliche Entwicklungen in der Hochschullandschaft hin. Die Betreuungsrelation ohne Berücksichtigung der betreuungsintensiven medizinischen Studiengänge ist an den Universitäten in Brandenburg mit 14,1 Studierenden je Lehrkraft besser als der Bundesdurchschnitt (14,4), an den Fachhochschulen mit 21,1 sogar deutlich besser (24,0). Die Anzahl der Absolventen pro Professorenstelle als Indikator für die Leistungsfähigkeit des Hochschulsystems lag bereits 2004 über dem Bundesschnitt und ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Dass die Studienangebote in Brandenburg attraktiv sind und junge Menschen aus ganz Deutschland und darüber hinaus anziehen, belegt auch die hohe Studierenden-Importquote von 46,6 Prozent – Platz drei nach Bremen (50,8) und Rheinland-Pfalz (47,7).


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