Zahl der Studierenden an der Berufsakademie Sachsen steigt auf Rekordniveau
"Dass immer mehr junge Menschen ein Studium an der sächsischen Berufsakademie beginnen, ist ein Zeichen für die Qualität der praxisnahen Ausbildung", kommentierte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange die heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes. Demnach sind im laufenden Studienjahr 2008/2009 5.210 Studierende an den sieben sächsischen Studienakademien eingeschrieben. Das sind 222 mehr als im Vorjahr. "Die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis an der Berufsakademie macht die Studierenden in der Wirtschaft zu begehrten Absolventen", so Dr. Stange.
12.01.2009 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusMit der im neuen Doppelhaushalt verbesserten Finanzausstattung könne die Kapazität der Berufsakademie weiter ausgebaut und die Qualität des Studiums weiter verbessert werden. Demnach stünden in den Jahren 2009 und 2010 insgesamt acht Millionen Euro mehr zur Verfügung (2009 2,2 Millionen Euro mehr/2010 5,7 Millionen Euro mehr). Dies entspräche einer Ausstattung von rund 20 Millionen Euro 2009 und rund 24 Millionen Euro 2010.
Dr. Eva-Maria Stange: "Da mit der Mittelerhöhung durchgehend 40 Prozent (bisher etwa 30 Prozent) der Lehre von hauptberuflichen Dozenten abgedeckt werden kann, ist auch die Voraussetzung für die Akkreditierung der Studiengänge und damit die Gleichstellung der Bachelor-Abschlüsse mit denen der Hochschulen geschaffen. Außerdem kann die Kapazität der kleineren Studienakademien bis auf 600 Studienplätze ausgebaut sowie nötige Investitionen in Angriff genommen werden." Die zusätzlichen Stellen wurden bereits zur Besetzung freigegeben.
Wie das Statistische Landesamt heute mitgeteilt hatte, seien bereits 40 Prozent der Studierenden (2058) in 25 Studiengängen mit angestrebtem Bachelorabschluss eingeschrieben. 2006, dem ersten Jahr der Einführung der Bachelorstudiengänge an der Berufsakademie Sachsen, waren es noch 12 Prozent aller Studierenden. "Nach der Novelle zum Sächsischen Berufsakademiegesetz im Jahr 2008 sind die Bachelorabschlüsse der Berufsakademie denen der Hochschulen gleichgestellt. Sie sind europaweit anerkannt und eröffnen alle Wege in den nationalen wie internationalen Arbeitsmarkt. Die Absolventen können nun auch ein Masterstudium anschließen und darauf aufbauend sogar promovieren", sagte Ministerin Dr. Stange.
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