Zahl der Studierenden nimmt weiter zu
Im Wintersemester (WS) 2013/14 waren an niedersächsischen Hochschulen 177 571 Studentinnen und Studenten eingeschrieben. Nach Auskunft des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) stieg die Zahl der Studierenden um 4,7 % beziehungsweise 7 945 Studierende im Vergleich zum vorangegangenen WS 2012/13. Die größten Zuwächse gab es an den niedersächsischen Fachhochschulen (+5,0 %).
14.05.2014 Pressemeldung Statistik NiedersachsenZwei Drittel aller Studierenden besuchten eine Universität (67,4 %), 30,7 % eine Fachhochschule, 1,4 % eine Kunsthochschule und 0,6 % eine Verwaltungsfachhochschule.
Die Zahl der Studentinnen lag im WS 2013/14 bei 47,7 %. An niedersächsischen Hochschulen waren 16 368 ausländische Studierende zum WS 2013/14 immatrikuliert, das entspricht einem Anteil von 9,2 % an allen Studierenden.
Auch die Zahl der Studierenden im ersten Hochschulsemester hat sich erhöht. Im WS 2013/14 gab es 32 368 Studienanfängerinnen und -anfänger (+942; +3,0 % zum WS 2012/13).
Die größten Hochschulstandorte in Niedersachsen sind Göttingen und Hannover. Im WS 2013/14 waren 26 586 Studierende an der Georg-August-Universität Göttingen und 23 135 Studierende an der Leibniz Universität Hannover immatrikuliert. Diese beiden Universitäten hatten auch die meisten Studienanfängerinnen und -anfänger. An der Georg-August-Universität Göttingen nahmen 4 477 Studierende und an der Leibniz Universität Hannover 4 243 Studierende ihr Studium im ersten Hochschulsemester auf.
Die meisten Studierenden gab es in der Fächergruppe "Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften". 51 568 Studierende (29,0 %) waren in dieser Fächergruppe eingeschrieben. In der Reihe der beliebtesten Fächergruppen folgten: "Ingenieurwissenschaft" (40 240 Studierende; 22,7 %), "Mathematik und Naturwissenschaften" (31 037 Studierende; 17,5 %) und "Sprach- und Kulturwissenschaften" (26 982 Studierende; 15,2 %). Auch bei den Studienanfängerinnen und -anfänger entschied sich die größte Gruppe für die Ausrichtung "Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften" (10 249 Studienanfängerinnen und -anfänger; 31,7 %).
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