Zöllner: "Exzellenzwettbewerb stärkt den Wissenschafts- und Forschungsstandort Berlin"
Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: "Der Exzellenzwettbewerb stärkt den Wissenschafts- und Forschungsstandort. Etwa 15 Prozent der in dieser Runde vergebenen Mittel gehen nach Berlin. Dieses belegt überzeugend die Stärke des Wissenschafts- und Forschungsstandorts. Mit den in dieser Runde zusätzlich genehmigten Anträgen für eine Exzellenzuniversität, vier Exzellenzclustern und vier Graduiertenschulen gehört Berlin zu den herausragenden Wissenschafts- und Forschungsstandorten in Deutschland. Für die Freie Universität wird diese Auszeichnung das Fundament für den Ausbau eines weltweiten Spitzenrenommees sein.
19.10.2007 Berlin Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und ForschungKein Wettbewerb kann nur Sieger küren. Die Entscheidungen des Bewilligungsausschusses können deshalb nur als Entscheidung für und nicht gegen einzelne Universitäten, Exzellenzcluster oder Graduateschools verstanden werden. Erst recht, da die hohe Qualität der Anträge in der zweiten Runde noch exzellenter wurde.
Die Humboldt-Universität hat einen hervorragenden Antrag gestellt, der nur knapp die zweite Hürde nicht genommen hat. Da aber die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern in der Kultusministerkonferenz am vergangenen Mittwoch beschlossen haben, die Exzellenzinitiative über den jetzigen Förderzeitraum hinaus fortzusetzen und weiter zu entwickeln, rechne ich fest damit, dass die Humboldt-Universität und die Technische Universität zum Zuge kommen werden. Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass beide den Schwung nutzen werden, um jede für sich ihr internationales Renommee zu vergrößern, aber vor allem gemeinsam mit der FU Berlin einen weltweit einzigartigen Verbund an Wissenschafts- und Forschungskompetenz in Berlin zu bilden. Berlin kann auf seine Wissenschaftler stolz sein.
Unabhängig von diesem Ergebnis müssen wir den Wissenschafts- und Forschungsstandort Berlin weiter stärken. Mit dem ´Masterplan Wissen schafft Berlins Zukunft´ haben wir die Blaupause schon vorgelegt. Jetzt kommt es darauf an, die nächsten Schritte rasch zu konkretisieren."
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