Zusammenarbeit zwischen Bayern und Indien: Gründung eines "Bayerisch-Indischen Kooperationszentrums für Wirtschaft und Hochschulen" an der Fachhochschule Hof

Das Konzept des neuen "Bayerisch-Indischen Kooperationszentrums für Wirtschaft und Hochschulen" an der Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Hof stellt Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Freitag im Rahmen des Neujahrsempfangs der Commerzbank Hof vor und unterzeichnet eine entsprechende Zielvereinbarung mit der oberfränkischen Hochschule. Goppel: "Das Bayerisch-Indische Zentrum ist das erste Hochschulzentrum an einer bayerischen Fachhochschule überhaupt und eine in Bayern einmalige Einrichtung, die ein hohes Potential" hat. Mit Blick auf die Schwerpunktsetzung und die umfangreichen Indien-Aktivitäten der Fachhochschule Hof gerade auch in Karnataka biete dieser Standort ideale Voraussetzungen für die Einrichtung eines Bayerischen Kooperationszentrums für Wirtschaft und Hochschulen für Indien, betonte Goppel. Die Fachhochschule konnte anlässlich mehrerer Indienreisen bereits intensive Kontakte zu indischen Hochschulen und Unternehmen knüpfen.

08.02.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Das Zentrum dient als zentrale Servicestelle nicht nur den bayerischen Hochschulen, sondern zugleich bayerischen Wirtschaftsunternehmen als Anlaufstelle. Seine Besonderheit liegt in der Kombination eines klassischen Hochschulzentrums, das den Austausch von Studenten und Dozenten sowie Forschungsprojekte fördert, mit einer Anlaufstelle für kleinere und mittlere Unternehmen, die in Indien aktiv werden möchten. Das Zentrum ermöglicht jungen Menschen aus Indien ein Studium an bayerischen Hochschulen sowie ein anschließendes Praktikum in bayerischen Unternehmen. Nach einer weiteren zeitlich begrenzten Berufstätigkeit in bayerischen Unternehmen können sie als Joint Venture – Partner in Indien aktiv werden. "Durch die Tätigkeit des Zentrums entsteht die Chance, neue Arbeitsplätze in Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft nicht nur in der Region Oberfranken, sondern in ganz Bayern zu schaffen", so der Minister.


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