BAföG

Studentenwerk

Ja zu Stipendien, aber Breitenförderung muss Vorrang haben

- Verbändeanhörung zum Referentenentwurf der Bundesregierung für das nationale Stipendienprogramm - Deutsches Studentenwerk (DSW) sagt ja zu Stipendien, sieht aber Breitenförderung als vorrangig an - DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: "Wenn das Programm nicht anschlägt, sollte der Bund das Geld lieber ins BAföG investieren" - DSW: Keine Studiengebühren-Gelder verwenden! mehr

05.03.2010 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Bundestag

Mobilität der Studierenden soll weiter gefördert werden

(hib/TEP/AW) Nach dem Willen der CDU/CSU-Fraktion soll die Bundesregierung "noch mehr als schon bisher die Mobilität von Studierenden und Wissenschaftlern" unterstützen. Das geht aus einem Antrag der Unionsfraktion [(17/905)](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/009/1700905.pdf) hervor, in dem die Abgeordneten die Mobilität als "Kernziel" der Bologna-Reform bezeichnen. mehr

04.03.2010 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Bundestag

Regierung soll Gesetzentwurf zum Stipendienprogramm zurückziehen

(hib/TEP/AW) Die Bundesregierung soll das geplante Nationale Stipendienprogramm zurückziehen. Das fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag [(17/899)](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/008/1700899.pdf), in dem sie den geplanten Gesetzentwurf als "unausgegoren und ungerecht" bezeichnet. Vielmehr sollten mit den für das Stipendienprogramm vorgesehenen Mitteln kurzfristig die BAföG-Fördersätze und -Freibeträge um jeweils fünf Prozent aufgestockt werden. So könne die Zahl der geförderten Studierenden erhöht werden. mehr

04.03.2010 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Studienbeitragsdarlehen

Darlehen der NRW.BANK attraktiv wie nie: Jeder Fünfte entscheidet sich für nachgelagerte Studienbeiträge

Fast jedem zweiten ehemaligen Studierenden, der im Wintersemester mit der Rückzahlung seines Studienbeitragsdarlehens hätte beginnen müssen, sind die Studienbeiträge komplett erlassen worden. In 789 von 1802 Fällen griff die sozialverträgliche Regelung für Bafög-Empfänger im NRW-Studienbeitragsmodell. Derweil steigt die Anzahl der nordrhein-westfälischen Studierenden weiter an, die von der Möglichkeit, ihre Studienbeiträge nachgelagert zu entrichten Gebrauch macht: Über 85.000 Studierende haben bislang ein Studienbeitragsdarlehen der NRW.BANK abgeschlossen. Dies entspricht mehr als 22 Prozent aller beitragspflichtigen Studierenden, die derzeit Anspruch auf das Darlehen haben. mehr

04.03.2010 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Bafög-Leistungen

SPD-Fraktion fordert Bafög-Ausweitung anstelle von Stipendien für Studierende

(hib/KTK/LEU) Die SPD-Fraktion lehnt die Pläne der Bundesregierung ab, einen bestimmten Anteil von Studierender aufgrund ihrer Leistungen mit einem monatlichen Stipendium zu fördern. Stattdessen fordert sie in einem Antrag ([17/884](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/008/1700884.pdf)) die Ausweitung der Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög). mehr

03.03.2010 Pressemeldung Deutscher Bundestag

GEW: "Mehr BAföG für alle statt Elite-Stipendien!"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat sich aus Anlass der heutigen Verbände-Anhörung beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für eine stärkere Anhebung der BAföG-Sätze ausgesprochen und die Bundesregierung aufgefordert, den vorliegenden Gesetzentwurf für ein "nationales Stipendienprogramm" zurück zu ziehen. mehr

26.02.2010 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

© e-fi.de
Reform der Reform

Bologna-Studiengänge nicht verteufeln, sondern zielgerichtet verbessern

(red/idw) Die Bologna-Reform muss in zentralen Punkten nachgebessert werden. Zu diesem Schluss kommt die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) in ihrem Gutachten 2010, das sie Bundeskanzlerin Angela Merkel heute überreichte. Wichtige Ziele des Bologna-Prozesses seien bisher in vielen Studiengängen verfehlt worden, stellte der Kommissionsvorsitzende Prof. Dietmar Harhoff fest. Ein Studium sei für junge Leute kaum attraktiver geworden, die Zahl der Studienabbrüche nicht gesunken. Der Hochschulzugang bleibe nach wie vor sozial selektiv. Auch habe sich die internationale Mobilität nicht verbessert. mehr

24.02.2010 Artikel

Kommt ein nationales Stipendiensystem?

(redaktion) Wie ZEIT, ntv und andere Medien berichten, will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die 160.000 leistungsstärksten Studenten Deutschlands mit einem Stipendium von 300 Euro monatlich fördern. Dies sieht der Entwurf des Nationales Stipendienprogramm-Gesetz (NaStipG) vor, der am Wochenende Bundesländern und Verbänden zur Stellungnahme übersandt wurde. mehr

22.02.2010 Artikel

Bundesregierung: 13 Milliarden Euro mehr im Jahr 2015 für Bildung und Forschung

(hib/SPL/JOH) Bund und Länder haben sich auf ein gemeinsames Ziel bei der Bildungsfinanzierung geeinigt. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung [(17/640)](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700640.pdf) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke [(17/455)](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/004/1700455.pdf) hervor. Zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts sollen bis 2015 in Bildung und Forschung investiert werden, schreibt die Regierung. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten im Jahr 2015 zusätzlich 13 Milliarden Euro aufgebracht werden. Der Bund sei bereit, sich mit einer Quote von 40 Prozent an diesen Mehrkosten zu beteiligen. mehr

12.02.2010 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Schavan: Immer mehr junge Menschen beginnen ein Studium

(hib/MIK/LEU) "Die Nachbarländer beneiden die Bundesrepublik Deutschland, dass wir auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten an den Zielen festhalten, mehr in Bildung und Forschung zu investieren." Dies erklärte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan (CDU), am Mittwochnachmittag bei den Etatberatungen 2010 ihres Ministeriums im Haushaltsausschuss. mehr

10.02.2010 Pressemeldung Deutscher Bundestag