"56 % mehr Ertrinkungsquote in Hessen sind nicht akzeptabel"
Die Zahlen sind alarmierend: Im Jahr 2003 sind in hessischen Gewässern 45 Menschen ums Leben gekommen, mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2001. Die meisten ertranken an Badeseen, an nicht überwachten Stellen.
15.06.2004 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen"Hier besteht Handlungsbedarf auch in den Schulen", so Kultusministerin Karin Wolff. Kinder und Jugendliche müssen regelmäßig und verstärkt über Baderegeln und Gefahren im Wasser aufgeklärt werden. Der Schul-Schwimmunterricht leistet hier einen wichtigen Beitrag.
Wolff sieht bei ihrem Anliegen einen kompetenten Partner: Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Sie fördert gezielt die Schwimmsicherheit und Rettungsfähigkeit der gesamten Bevölkerung. Das Jahr 2004 stellt sie deshalb unter das Motto "Schwimmabzeichen- Ein Stück Lebensversicherung". Jeder kann sein Können zeigen, wird sich aber auch seiner Grenzen bewusst. "Die Sportlehrerinnen und Sportlehrer sollen die Kinder noch mehr motivieren, die Schwimmabzeichen der DLRG abzulegen", wünscht sich Wolff.
"Die Zahlen zeigen auch, dass die öffentlichen Schwimmbäder der sicherste Badeplatz sind: Hier findet ein überwachter Badebetrieb statt, und der Bademeister kann bei Schwierigkeiten schnell eingreifen", so Wolff. Überwachtes Baden ist auch an vielen hessischen Flüssen und Seen, an denen die DLRG Wasserrettungsstationen eingerichtet hat, möglich.
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