Aus für "Erfahrung hat Zukunft"

Als ein falsches Signal und zudem wenig vertrauensbildend bezeichnete der VBE das heute bekannt gewordene Aus für die Beschäftigung im Rahmen des Programms "Erfahrung hat Zukunft". Diese Kräfte wurden als Coaches oder pädagogische Servicekräfte an den Schulen eingesetzt und leisteten seit 2007 dort gute Arbeit. Insbesondere die Lehrkräfte wurden durch einen geeigneten Einsatz entlastet.

04.09.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

"Nachdem sich die Ministerin öffentlich für eine Weiterbeschäftigung ausgesprochen hatte, verstehe ich die plötzliche Kehrtwendung jetzt gar nicht. Vertrauensbildend auch im Hinblick auf die sogenannte selbständige Schule ist eine solche Maßnahme sicher nicht", beklagte sich Deckert. Man sei zwar Überraschungen in der hessischen Schulpolitik gewohnt, aber Standard dürfe das nicht werden.

"Auch gegenüber den betroffenen Beschäftigten, die in der Regel wohl keine andere Beschäftigung mehr erhalten werden, ist dies grob unanständig", bekräftigte der VBE-Vorsitzende. Diese Personen hatten zunächst bis zum 31. Juli Anschlussverträge erhalten mit der Aussicht auf eine 5jährige Weiterbeschäftigung. "Die aus meiner Sicht verspätet und überraschend getroffene Entscheidung ist auch aus menschlicher Sicht nicht nachvollziehbar", urteilte Deckert und forderte eine Weiterbeschäftigung. "Wieder einmal sind insbesondere kleinere Schulen mit dem Aus benachteiligt, die über keine oder nicht ausreichende Mittel verfügen."

Verband Bildung und Erziehung Landesverband Hessen e.V. www.vbe-hessen.de/Main.html


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