Bayerische Fachober- und Berufsoberschulen erleben Schülerboom

Erfreut über den anhaltend starken Zulauf zu den bayerischen Fachober- und Berufsoberschulen hat sich Irmgard Kunzfeld, Fachreferentin für diese Schularten im Bayerischen Philologenverband (bpv), geäußert: "Mit einem Zuwachs von 8 Prozent bzw. 3.200 Schülern werden die Fachober- und Berufsoberschulen auch heuer wieder die prozentual am stärksten wachsenden Schularten Bayerns sein."

25.06.2007 Bayern Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Zwei Gründe nennt Kunzfeld für den anhaltenden Boom beider Schularten: "Es hat sich herumgesprochen, dass Schüler an unseren FOSen und BOSen motivierte Lehrkräfte finden, die sie kompetent unterstützen. Zum anderen locken die Reformen der vergangenen Jahre immer mehr junge Leute an unsere Schulen." So machten etwa von der Möglichkeit, die fachgebundene oder die allgemeine Hochschulreife im Projekt ´FOS 13´ anzustreben, bereits 40 – 45 Prozent aller geeigneten Fachoberschüler Gebrauch. Die in den letzten zehn Jahren um ca. 50 Prozent (FOS) bzw. über 100 Prozent (BOS) gestiegenen Schülerzahlen machten deutlich, "dass sich Fachober – und Berufsoberschulen als ideale Alternative zum Gymnasium auf dem Weg zu einem Studium bewährt und voll etabliert" hätten, so Kunzfeld.

Der große Erfolg der Fachober- und Berufsoberschulen hat jedoch auch seine Schattenseiten: "Wie den Gymnasien macht auch uns der Lehrermangel zu schaffen", so Kunzfeld. Die Staatsregierung habe aber das Problem erkannt und Planstellen und Mittel für Personal bereit gestellt. Die Schulleitungen forderte Kunzfeld abschließend auf, jetzt diese Mittel gezielt abzurufen, um allen Schülern einen guten Start ins neue Schuljahr zu ermöglichen.


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