Bildungssenatorin zum Bildungsmonitor 2007: "Lob für Berufliche Schulen und Hamburgs Studienberechtigtenquote bestätigen die Reformpolitik – Herausforderungen bleiben"

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig zu den heute veröffentlichten Ergebnissen des "Bildungsmonitors 2007" über Hamburgs Schul- und Hochschullandschaft:

21.08.2007 Hamburg Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

"Ich freue mich, dass die Arbeit der Beruflichen Schulen mit Fremdsprachenunterricht für 90 Prozent Ihrer Schülerinnen und Schüler Hamburgs herausragende Internationalität dokumentiert. Stark sind wir auch mit der Studienberechtigtenquote von 45 Prozent oder der guten Förderinfrastruktur, der wir gerade ein neues Sprachförderkonzept hinzugefügt haben.

Die Ergebnisse auf der Grundlage von Zahlen aus dem Jahr 2005 spiegeln aber auch vorhandene Schwächen, denen wir mit einem breiten Maßnahmenbündel abhelfen: Zur Bekämpfung der Bildungsarmut haben wir etwa die stadtweite Viereinhalbjährigen-Untersuchung etabliert. Ihr folgt im beginnenden Schuljahr erstmals ein verpflichtendes, kostenloses Vorschuljahr mit intensiver Sprach- und Entwicklungsförderung für rund 12 Prozent eines Jahrgangs mit besonderem Förderbedarf.

Auch die Einrichtung besonders kleiner Klassen mit durchschnittlich 19 Kindern in diesem Jahr in fast jeder dritten Hamburger Grundschule wird in sozial schwachen Stadteilen bald positive Wirkung entfalten.

Den angeführten Schwächen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich der Hochschulen begegnen wir in der Schule durch eine deutliche Aufwertung der entsprechenden Fächer: Mehr Mathematik- und naturwissenschaftlicher Unterricht in der Sekundarstufe I, zentrale Prüfungen in allen Abschlüssen, etwa mit Mathematik als verpflichtendem Abiturfach in der neuen der gymnasialen Oberstufe. Und wir verstärken die Kooperation im experimentellen Bereich, etwa mit der Technischen Universität und DESY. "


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