Bundeselternrat fordert

Bundesprogramm für Jugendsozialarbeit

Der Bundeselternrat fordert ein Bundesprogramm für "Jugendsozialarbeit in jeder Schule" anstelle der Weiterführung der "Schulsozialarbeit" in der gegenwärtigen Form.

19.12.2014 Pressemeldung Bundeselternrat

"Kinder- und Jugendsozialarbeit" ist ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag, dem sich der Bund, die Länder und die Kommunen in ihrer gemeinsamen Verantwortung stellen müssen. Bisher ist es leider immer noch nicht gelungen, ein bundesweites und auf Dauer angelegtes sozialpädagogisches Unterstützungsangebot für Schulen unabhängig von Projekt- oder Modellvorhaben umzusetzen.

Daher fordert der Bundeselternrat einen bundesverantwortlichen Aktionsplan für eine tragfähige und flächendeckende Implementierung und Finanzierung der Jugendsozialarbeit an jeder Schule. Darüber hinaus fordert er eine klare rechtliche Zuständigkeit für die Jugendsozialarbeit als besonderen Teil der Jugendhilfe. Jugendsozialarbeit ist nicht die originäre Aufgabe der Schule, sondern der Vermittler zwischen der Erziehungsverantwortung der Schule und dem Elternhaus.

Folgende Aufgaben werden an die Jugendsozialarbeit gestellt: Vermeidung von Schulabstinenz, Kooperation mit außerschulischen Partnern, psychosoziale Beratung und Unterstützung der Schüler und ihrer Eltern sowie das Konfliktmanagement im schulischen und außerschulischen Bereich. Zur Qualitätssicherung der "Jugendsozialarbeit" fordert der Bundeselternrat zudem länderübergreifende Standards zur Berufsqualifikation, sowie die Bereitstellung der Instrumente zur bundesweiten Forschung und Evaluation​.

s.auch:

www.bundeselternrat.de/aktuelles/news-artikel/article/schule-ist-mehr-als-unterricht.html

Ansprechpartner

Bundeselternrat

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