"Die Kinder und ihre individuellen Stärken stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit"

Auf der 3. Bildungskonferenz in Offenstetten im Landkreis Kelheim standen am heutigen Mittwochnachmittag die Förderschulen im Mittelpunkt des Dialogs von Bürgern mit Bayerns Kultusstaatssekretär Bernd Sibler: "Unser Ziel ist die Integration der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in die gesellschaftliche Normalität." 25 zusätzliche Pflegekräfte, 86 neue zusätzliche Stellen für Förderlehrer, 506 Lehrer für mobile sonderpädagogische Dienste und 30 Förderzentren mit gebundenen Ganztagszügen - dies sind nach Aussagen von Sibler nur einige der Verbesserungen, mit denen die bayerischen Förderschulen ins neue Schuljahr starten können.

11.06.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Jedes Kind hat Anspruch auf eine bestmögliche Förderung", so der Staatssekretär. "Die Lehrkräfte an Förderzentren leisten hier Enormes." Die Bayerische Staatsregierung unterstütze sie dabei, indem sie möglichst günstige Rahmenbedingungen für ihre Arbeit schaffe. Das differenzierte Förderschulwesen in Bayern bietet, notierte das Regierungsmitglied, zahlreiche Möglichkeiten, um Kinder mit erhöhtem Förderbedarf bei einer positiven Entwicklung zu unterstützen. Von besonderen Kooperations- und Außenklassen an Grundschulen bis hin zu differenzierten Schulangeboten an Förderzentren, die auch technisch sehr gut ausgestattet sind, solle jedes Kind den Ort vorfinden, der für den Buben oder das Mädchen zum Lern- und Lebensraum wird.

Mit Blick auf die Ausbildung der Lehrkräfte sei es ein Ziel der Staatsregierung, die Diagnosefähigkeit der angehenden Lehrerinnen und Lehrer weiter zu erhöhen. "Wir können nicht früh genug damit beginnen, eine passgenaue Förderung unserer Kinder zu realisieren", so der Kultusstaatssekretär.

Der Bildungskonferenz in Offenstetten war eine Telefonaktion mit einer in Regensburg erscheinenden Regionalzeitung vorangegangen. Bei dieser konnte Sibler im direkten Gespräch mit Bürgern zahlreiche Anliegen aufnehmen und über geplante Maßnahmen wie z.B. den weiteren Ausbau der Sprachförderung im Kindergarten informieren.


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