Ingo Schulze

"Die kritische Beschäftigung mit dem Sprachgebrauch gehört in die Schule"

15.01.2014 Artikel

"Meiner Ansicht nach gehört eine kritische Beschäftigung mit unserem Sprachgebrauch in jeden Schullehrplan. Was im Alltag nur eingeschränkt möglich ist, nämlich sich selbst und damit auch den eigenen Sprachgebrauch kritisch aus der Distanz zu sehen, ist die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben", sagt der Schriftsteller Ingo Schulze im Interview mit der Frankfurter Rundschau

Schulz war in diesem Jahr Jurymitglied der sprachkritischen Aktion "Unwort des Jahres", die den Begriff Sozialtourismus zum Unwort des Jahres 2013 gekürt hatte. Sein persönliche Unwort, das Schulz als diesjähriger Gast wählen durfte war die Wortkombination Arbeitnehmer/Arbeitgeber.

Frankfurter Rundschau


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