Eltern fordern effizienteren Einsatz von Bildungsressourcen

Bei seiner Frühjahrsplenartagung zum Thema "Bildung für nachhaltige Entwicklung" forderte der Bundeselternrat (BER) einen effizienteren Einsatz der Bildungsressourcen. Nur eine Gesellschaft, die ihre Jugend zum bewussten, ressourcenschonenden Umgang mit der Umwelt erziehe, könne Deutschlands Zukunft garantieren.

18.05.2009 Pressemeldung Bundeselternrat

Bundesweit kosten Klassenwiederholungen jedes Jahr rund 3,7 Milliarden Euro, das sind sieben Prozent des Bildungsbudgets. Jeder Schüler, der die Schule ohne Abschluss verlässt und in einer berufsbildenden Maßnahme oder in anderen Unterstützungsmaßnahmen aufgefangen wird, kostet pro Jahr 15.000 Euro. Das sind bundesweit 5,6 Milliarden Euro für Reparaturmaßnahmen am Bildungssystem. "Es wäre klüger, das Geld in die Bildung der Kinder zu stecken, anstatt bei Jugendlichen damit die Schäden des Bildungssystems zu reparieren", sagt Hans-Peter Vogeler, der neue Vorsitzende des BER. "Ein erster Schritt wäre es, das Sitzenbleiben durch individuelle Förderung zu ersetzen. Es bindet Geld, das für ein zukunftsfähiges Bildungssystem nicht zu Verfügung steht."

Die Tagungsresolution des BER finden Sie im Anhang (siehe rechte Spalte oben) und auf der BER-Websiste.

Der Bundeselternrat ist die Arbeitsgemeinschaft der Elternvertretungen in den Ländern. Seit mehr als 50 Jahren setzt er sich länderübergreifend für fortschrittliche Bildung und Erziehung ein. Indem er die Interessen der Eltern und ihrer Kinder vertritt, vertritt er die Interessen der Gesellschaft.

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