Flath will engere Kooperation von Schule und Wirtschaft
Sachsens Kultusminister Steffen Flath hat die Wirtschaft dazu aufgerufen, mehr Verantwortung für die Qualität der Berufsausbildung zu übernehmen. "Wenn Unternehmen inhaltliche Erwartungen an die Schule haben, muss die Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft erweitert werden", sagte Flath Symposium von Wirtschaftsvertretern und Schulleitern in Chemnitz. Schule und Wirtschaft müssten gemeinsam und schnellst möglich die Weichen stellen, um den zukünftigen Bedarf an hoch qualifizierten Arbeitskräften decken zu können. Sachsen steuere andernfalls auf einen Fachkräftemangel zu.
10.10.2005 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für KultusNach Vorstellungen des Kultusministers sollte die Wirtschaft zu einer Beteiligten des "Unternehmen Schule" werden. Die Zusammenarbeit könne sich zum Beispiel auf die Gestaltung von Bildungsinhalten und Unterrichtsmodulen bis hin zur Entsendung von Berufsexperten in Schulen erstrecken. Gleichzeitig müssten sich die Schulen stärker auf die Anforderungen der Wirtschaft einstellen. "Schule muss unsere Jugend in den Beruf führen", so Flath. Er beklagte die hohe Abbrecherquote bei den Ausbildungsverhältnissen von fast einem Viertel, Tendenz steigend. "Das ist nicht zuletzt Folge einer unzureichenden Berufsvorbereitung. Hier sind Schule und Wirtschaft gleichermaßen gefordert", so Flath.
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