Frische Brise für Spitzenideen

Im Ideenwettbewerb "venturesail" treten Studierende und Forscher aus Mecklenburg-Vorpommern um die besten innovativen Forschungs- und Geschäftsideen mit Marktpotenzial an. Der im Rahmen des Netzwerkes Gründerflair durch die Patent- und Verwertungsagentur M-V durchgeführte Wettbewerb fand in diesem Jahr zum vierten Mal statt.

27.12.2005 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

Dagmar Börner, Projektleiterin von Gründerflair: "Die Resonanz war großartig. Bewerberzahlen und Ideenreichtum erreichten neue Rekordhöhen!"

134 Gründer- bzw. Forscherteams aus den Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Landes bewarben sich, 30 der eingereichten Ideen kamen ins Finale. Die Jury hatte eine sehr schwierige Aufgabe angesichts der hochkarätigen Ideen und Präsentationen. Im August wurde auf der Prämierungsveranstaltung im Rahmen der Hansesail das mit Spannung erwartete Ergebnis bekannt gegeben: 16 Sieger-Teams können sich die vom Bildungsministerium des Landes bereitgestellten Preisgelder in Höhe von insgesamt 500.000 Euro teilen. Prämiert wurden Erfindungen und Konzepte wie z. B. ein Diabetes-Tracker, eine elastische Feder für drucklose Reifen, ein Abhörschutz für Videokonferenzen oder auch ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von Wasserstoffsensoren. Im weiten Spektrum der vertretenen Forschungsbereiche sind z. B. Internet/Kommunikation, Medizin, Biotechnologie, Maschinenbau und Bauingenieurwesen vertreten.

Die Hoffnung des einen oder anderen Gewinnerteams, einen Barcheck in Empfang nehmen zu können, musste unerfüllt bleiben: Die Gelder werden aus Fördertöpfen bezahlt und als Fördermittel beantragt. Doch das Warten der verständlicherweise ungeduldigen "Macher" auf die Finanzspritzen dürfte sich gelohnt haben: Den Teams wurden jetzt Summen zwischen 5.000 und 100.000 Euro zugewiesen, die kräftigen Wind in die Segel der "venturesailer" bringen.

Die mit 140.000 Euro bewilligten Fördergelder des Bildungsministeriums für das Jahr 2005 und die gezielte Begleitung der Siegerteams durch Gründerflair machen seit dem 1. Oktober 2005 die nächsten Schritte zur Gründung möglich. Die Ideen können zur Marktreife entwickelt werden und durch die Verwertung der Forschungsergebnisse Arbeitsplätze in neuen, innovativen Unternehmen geschaffen werden.

"Diese Ideen aus dem Bereich der Spitzenforschung haben hohes Gründungspotenzial und die Teams das Zeug zur Umsetzung", ist sich Antonio Martinez von der Patent- und Verwertungsagentur M-V sicher.

Nähere Informationen finden Sie unter www.gruenderflair.de.


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