Für mehr Offenheit in Schulstrukturfragen

"Die Vorschläge, die die evangelischen Kirchen dem Schulministerium übergeben haben, sind nahezu identisch mit denen des VBE", so Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW. "Wir freuen uns, dass auch aus dieser Richtung Unterstützung für mehr gemeinsames Lernen und eine Abkehr von der vermeintlich begabungsgerechten Zuordnung neunjähriger Kinder zu getrennten Schulformen kommt."

30.03.2009 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Wie die evangelischen Kirchen, so ist auch der VBE der Auffassung, dass die Schulstruktur in NRW die Anforderungen an ein gerechtes und leistungsförderndes Schulsystem nicht erfüllt. Bereits im Mai 2005 hat der VBE deshalb ein Konzept vorgelegt, auf dessen Grundlage bislang getrennte Schulformen zusammengeführt werden können. Dieses Konzept der Allgemeinen Sekundarschule wird unter dem Begriff "Gemeinschaftsschule" weit über NRW hinaus diskutiert und in Schleswig-Holstein, Sachsen und Berlin bereits umgesetzt.

"Eine weitreichende Schulreform wird ohne ein Überdenken der althergebrachten Strukturen nicht möglich sein", so Beckmann. "Die Landesregierung muss sich dieser Diskussion endlich stellen, damit NRW nicht vollends den Anschluss verliert."


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