Gastgeber stiften Sonderpreise
Die Vorbereitungen des 40. Bundeswettbewerbs Jugend forscht, der von der Stiftung Jugend forscht e. V. und dem diesjährigen Bundespaten, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), ausgerichtet wird, laufen auf Hochtouren. Vom 26. bis zum 29. Mai messen sich insgesamt 218 junge Forscherinnen und Forscher in der DASA in Dortmund. Sie präsentieren 120 Projekte aus sieben naturwissenschaftlichen und technischen Fachgebieten. Die Bundesfinalisten wurden in insgesamt 87 Wettbewerben auf Regional- und Landesebene ermittelt.
12.05.2005 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.Das furiose Finale der diesjährigen 40. Wettbewerbsrunde, die unter dem Motto "Der nächste Level" steht, hätte ohne die Unterstützung von Unternehmen aus der Dortmunder Region nicht in die DASA geholt werden können. Die BAuA konnte insgesamt 13 Co-Sponsoren gewinnen. Dabei engagieren sich die Bruderer GmbH, die Dolezych GmbH & Co K.G, das dortmund-project, die Fleischhacker GmbH & Co. KG, der Verein der Freunde und Förderer der DASA, die Industrie- u. Handelskammer zu Dortmund, die Materna GmbH, die RAG Aktiengesellschaft, die rui-institut für rationalisierung u. automation GmbH, die RWE Rhein-Ruhr AG, die Schering Aktiengesellschaft, Werk Bergkamen, die SIGNAL IDUNA Gruppe Do/HH sowie die Technologiezentrum Dortmund Management GmbH finanziell und ideell.
Beim Wettbewerb werden nicht nur die zehn Bundessieger ermittelt, sondern auch zahlreiche Sonderpreise vergeben. Sie zielen darauf ab, die Arbeit der Jungforscher beispielsweise durch Forschungsaufenthalte oder Praktika zu unterstützen und ihre Entwicklung zu fördern. Der Standort Dortmund zeigt sich als guter Gastgeber, es werden hier gleich zwei Sonderpreise von lokalen Akteuren gestiftet. Der Sonderpreis der Dortmund-Stiftung wurde für interdisziplinäre Arbeiten auf den Gebieten der Zukunftsbranchen IT, MST, Logistik und Biotechnologie ausgelobt. Durch Forschungsaufenthalte sollen dem wissenschaftlichen Nachwuchs die guten Rahmenbedingungen für Studium und Forschung in Dortmund näher gebracht werden. Damit werden Erfindergeist und Innovation in den Zukunftsbranchen des Wissenschaftsstandortes Dortmund gefördert. Dass diese beiden Faktoren auch in mittelständischen Unternehmen gefragt sind, unterstreicht die Auslobung des "Sonderpreises des Gastgebers für die beste Arbeit aus den Gebieten Transport/Logistik und Simulation" durch rui und Dolezych. Beide Unternehmen wissen, dass innovative, hochwertige Produkte und Know-How-Transfer bedeutend sind, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.
Die Stiftung Jugend forscht e. V. zeigt sich begeistert von den guten Rahmenbedingungen in Dortmund. "Das Engagement der BAuA und der Dortmunder Co-Sponsoren ist ein hervorragendes Beispiel für die finanzielle Unterstützung von Jugend forscht durch Unternehmen sowie öffentliche und private Institutionen. Dieses Sponsoring ist ein Eckpfeiler des Wettbewerbs und fördert direkt wie nachhaltig den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland. Auf diese Weise trägt es entscheidend dazu bei, die Zukunftsfähigkeit unseres Landes zu sichern", erklärt der stellvertretende Geschäftsführer Dr. Nico Kock.
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