Brandenburg

Gesundheit soll Schule machen

Das Institut für Präventivmedizin Berlin (ARGORA-Klinik) nimmt ab sofort neben zehn weiteren Partnern am Landesprogramm "Anschub-Transfer: Programm für die gute gesunde Schule" teil. Bildungsstaatssekretär Burkhard Jungkamp hat heute in Potsdam gemeinsam mit Berthold Peters, Geschäftsführer der ARGORA-Klinik Berlin, eine entsprechende Kooperationsvereinbarung zur Durchführung des Landesprogramms unterzeichnet.

13.06.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Bildungsstaatssekretär Jungkamp begrüßt die Teilnahme der ARGORA-Klinik an der Allianz von Partnern aus Bildung und Gesundheit. "Damit werden brandenburgische Schulen nachhaltig dabei unterstützt, ihre Schulentwicklung voranzubringen und die Gesundheitsförderung stärker zu integrieren", so Jungkamp. "Ziel des Programms ist, mit Gesundheit gute Schule zu machen. Ich bin überzeugt, dass sich mit diesem Vorhaben nicht nur die gesundheitliche Situation aller am Schulleben Beteiligten - insbesondere der Schülerinnen und Schüler - deutlich verbessern wird, sondern dass auch die Schulen ihren Erziehungs- und Bildungsauftrag künftig besser wahrnehmen können."

Neben dem Institut für Präventivmedizin Berlin (ARGORA-Klinik) wollen auch die anderen Kooperationspartner die Schulen im Rahmen ihrer Schulentwicklung auf dem Weg zur gesunden Schule unterstützen: Dazu zählen die AOK Nordost - Die Gesundheitskasse, die Techniker Krankenkasse, die IKK Brandenburg und Berlin, die Barmer GEK, die BKK Landesverband Mitte, die DAK Unternehmen Leben, die Unfallkasse Brandenburg, die Landesapothekerkammer Brandenburg, die Schule für Ergotherapie im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau und die Wannsee-Schule e.V. - Schule für Ergotherapie.

Das Bildungsministerium und die zehn Kooperationspartner wollen das Programm gemeinsam durchführen. Ziel ist die Entwicklung einer guten gesunden Schule durch die stärkere Verknüpfung von Bildung und Gesundheit sowie durch die Einbindung aller an Schule Beteiligten - Schulleitungen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Schulträger, Schulaufsicht sowie alle weiteren inner- und außerschulischen Partner - in den Schulentwicklungsprozess.

Das Landesprogramm ist in diesem Schuljahr an 19 Schulen gestartet und hat zunächst eine Laufzeit von zwei Schuljahren. Die Schulen planen in diesem Zeitraum ihre Ziele und Vorhaben unter gesundheitsspezifischer Schwerpunktsetzung, konkretisieren ihre Schulentwicklungsmaßnahmen und verankern diese im Schulprogramm. Grundlage hierfür bilden die Ergebnisse interner und externer Evaluationen. Die teilnehmenden Schulen werden in der zweijährigen Programmzeit durch Beraterinnen und Berater aus dem Beratungs- und Unterstützungssystem für Schulen und Schulaufsicht (BUSS) und dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) unterstützt und begleitet. Darüber hinaus erhalten sie Materialien und Fortbildungsangebote. Die Kooperationspartner bringen Geld- und Sachleistungen in das Landesprogramm ein. Das Institut für Präventivmedizin Berlin (ARGORA-Klinik) wird den Schulleitungen und Kollegien der Anschub-Programmschulen Kurse zur Lehrkräftegesundheit anbieten.

Im Rahmen einer Pilotphase wurde das Projekt Anschub.de erstmals in den Jahren 2009 und 2010 an zwölf Schulen in Kooperation zwischen dem Bildungsministerium, der Bertelsmann Stiftung, der Unfallkasse Brandenburg und der AOK Brandenburg erprobt. Perspektivisch soll dieses Schulentwicklungskonzept allen Schulen im Land Brandenburg angeboten werden.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter:
www.bildungsserver.berlin-brandenburg.de/2191.html

www.anschub.de


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