Gewaltpräventionsprogramm: Zehn weitere Hamburger Grundschulen werden mit "FAUSTLOS" ausgestattet
Seit dem Jahre 2003 arbeiten von Jahr zu Jahr mehr Hamburger Schulen mit dem Programm für Grundschulkinder zum sozialen und emotionalen Lernen "FAUSTLOS". Ende September werden zu den bestehenden 54 Hamburger Schulen weitere zehn aus Altona hinzukommen.
27.09.2006 Hamburg Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)Die Sicherheitskonferenz der Bezirksversammlung Altona finanziert die Fortbildung und das Material für diese Schulen. Das neue "FAUSTLOS"- Gewaltpräventionsprogramm für Altona wird
am Freitag, dem 29. September 2006, um 11 Uhr
im Altonaer Rathaus
vorgestellt. Dort werden Vertretern der Schulen die Koffer übergeben. Die Fortbildung für die Lehrkräfte findet am 30. September in der Max-Brauer-Schule in Altona statt.
Mit dem Programm "FAUSTLOS" werden verteilt auf drei Schuljahre Lektionen zu den Bereichen Empathieförderung, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut vermittelt. "FAUSTLOS" geht davon aus, dass aggressives und gewaltbereites Verhalten ein Mangel an sozialen Kompetenzen ist und dass es möglich ist, konstruktive Formen der Problem- und Konfliktbewältigung schon mit Grundschulkindern zu trainieren. Durch kontinuierliche Anwendung werden Verhaltensänderungen erzielt und auf den Alltag übertragen.
Die Beratungsstelle Gewaltprävention am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung der Behörde für Bildung und Sport begleitet die Schulen in dem Prozess der Einführung des Programms und der Arbeit mit dem Programm.
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