Gewinner der 40. Physik-Olympiade in Hessen geehrt

Das Hessische Kultusministerium, der Arbeitgeberverband HESSENMETALL und Gastgeber Sirona Dental Systems GmbH gratulierten den Gewinnern der 40. Physikolympiade 2009 in Hessen auf das herzlichste anlässlich der heute in Bensheim stattfindenden Siegerehrung. Ministerialdirigent Martin Günther wünschte viel Erfolg für den internationalen Entscheid im Sommer in Mexiko und dankte HESSENMETALL für 10-jährige gemeinsame Prämierung des Wettbewerbs.

22.01.2009 Hessen Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

HESSENMETALL-Vorstandsmitglied Gerhard Weber lobte die Sieger als Vorbilder naturwissenschaftlicher Kompetenz, die gerade die hessische Metall- und Elektro-Industrie mit ihren 230.000 Beschäftigten in großer Anzahl benötige, um innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben und hob die Kontinuität einer 40jährigen sehr erfolgreichen Wettbewerbs-Tradition hervor. Theo Haar, Vorstandsmitglied von Sirona und Vorsitzender des Unternehmerverbandes Südhessen verwies darauf, dass gerade Weltmarktführer wie Sirona erfolgreichen Naturwissenschaftlern ein attraktives berufliches Umfeld böten. Beim Wettbewerb "Internationale Physik-Olympiade" bearbeiten Schülerinnen und Schüler anspruchsvolle Physikaufgaben und stellen ihre Problemlösungs- und Fachkompetenz unter Beweis. Bei diesem Wettbewerb sollen Schülerinnen und Schüler frühzeitig eigene Talente erkennen, um sie weiter auszubauen und außergewöhnliche Karrierewege zu beschreiten.

"Den zehn besten Hessen der Internationalen Physik-Olympiade gratuliere ich ganz herzlich zu Ihrem großartigen Erfolg und wünsche Ihnen weiterhin so gutes Gelingen für die nächsten Runden des im Sommer in Mexiko gipfelnden internationalen Entscheids", erklärte Martin Günther, Ministerialdirigent im Hessischen Kultusministerium. "Hessenmetall ist bei der Frage, wie wir Naturwissenschaften und Technik in Schulen und für Schüler attraktiver machen, ein innovativer und starker Partner, dem unser ausdrücklicher Dank gebührt", so Günther.

Gerhard Weber, Vorstandsmitglied Hessenmetall und Geschäftsführer der Diehl Aerospace GmbH, Frankfurt betonte, Wissensvorsprünge seien für den Wirtschaftsstandort Hessen überlebenswichtig: "Bei der weltweiten Arbeitsteilung muss jede Region ihren eigenen Wettbewerbsvorteil ausspielen. Die Chance für ein Hochlohnland ist, eine hochtechnisierte und wissensbasierte Produktion, wie sie die M+E-Unternehmen in Hessen täglich unter Beweis stellen, mit weltmarktfähigen Preisen zu verbinden. Entscheidend für diesen Erfolg ist das Knowhow, das in unseren Schulen, unseren Universitäten, unseren Unternehmen und Institutionen vermittelt wird."

Theo Haar, Vorstandsmitglied von Sirona Dental Systems. "Unser Verständnis von Innovation ist die Entwicklung und Fertigung von Hightech-Geräten, die dem Zahnarzt die Arbeit erleichtern und dem Patienten den Zahnarztbesuch so angenehm wie möglich machen. Derzeit sichern wir unseren Wissensvorsprung durch 650 Patente; 300 weitere sind im Anmeldeverfahren. Mit diesem Kapital sichern wir die Arbeitsplätze von weltweit mehr als 2300 Beschäftigten, davon rund 160 Ingenieure und Physiker. Die Erfahrung, das Wissen und die Fähigkeiten in den Naturwissenschaften bilden die Basis für unseren Erfolg. Wenn wir den Nachwuchs ausbilden, sichern wir die Zukunft."

Der Physikwettbewerb sei ein gutes Beispiel dafür, wie Wirtschaft und Schule sich im Sinne einer gemeinsamen Zielsetzung erfolgreich engagierten. Moderne Unterrichtsgestaltung und Fortbildungsangebote, wie sie in den vergangenen Jahren in den Schulen Eingang gefunden hätten, zeitigten inzwischen Erfolge, waren sich Günther, Weber und Haar einig.

Die besten Hessen in der Internationalen Physik-Olympiade

Name Schule
Cyrol, Anton Landgraf-Ludwigs-Gymnasium, Gießen
Dahlen, David Elly-Heuss-Schule, Wiesbaden
Delhougne, Phillipp Otto-Hahn-Schule, Hanau
Klausen, René Pascal Diltheyschule, Wiesbaden
Milner, Raffaela Leibnizschule, Wiesbaden
Qu, Jingyuan Landgraf-Ludwigs-Gymnasium, Gießen
Siebert, Jonathan Augustinerschule, Friedberg
Weis, Johannes Martin-Luther-Schule, Rimbach
Wondrak, Michael Florian Heinrich-von-Gagern-Gymnasium, Frankfurt
Zinn, Jonas Landgraf-Ludwigs-Gymnasium, Gießen

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