Gymnasium Löcknitz erhält Deutsch-Polnischen Preis
Der Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Sebastian Schröder, gratuliert dem Gymnasium Löcknitz zum Deutsch-Polnischen Preis 2012. Das Gymnasium in Mecklenburg-Vorpommern ist gemeinsam mit der polnischen Stadt Breslau heute im Gästehaus des Auswärtigen Amtes ausgezeichnet worden.
14.06.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern"Das Gymnasium Löcknitz ist ein gutes Beispiel für freundschaftliches Miteinander von Polen und Deutschen in der Grenzregion", lobte Staatssekretär Schröder bei der Preisverleihung in Berlin. "Polnische und deutsche Schülerinnen und Schüler zeigen, dass sie ganz selbstverständlich miteinander lernen, auch wenn die gemeinsame Vergangenheit von Deutschen und Polen nicht immer einfach war."
Am Gymnasium Löcknitz lernen derzeit 380 Schülerinnen und Schüler. Davon stammen 120 Kinder und Jugendliche aus Polen. Die polnischen Schülerinnen und Schüler legen das deutsche und das polnische Abitur ab. Erste Schulsprache ist Deutsch. Polnisch wird als zweite Fremdsprache gelehrt.
Der Deutsch-Polnische Preis wird gemäß Artikel 35 des Deutsch-Polnischen Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit vom 17.6.1991 für "besondere Verdienste um die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen verliehen". Jeder Preisträger erhält 10.000 Euro.
Preisträger in den vergangenen Jahren waren unter anderem die Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder, die Gemeinschaft zur Förderung von Studienaufenthalten polnischer Studenten in Deutschland (GFPS) und Persönlichkeiten wie Willy Brandt (posthum), Marion Gräfin Dönhoff und Hans-Dietrich Genscher.
Keine Kommentare vorhanden