Hamburg: Entlastung für die Schulleitungen
Zum 1. August 2007 sollen die Stundenzuweisungen für Schulleitungsaufgaben in allen Schulformen erheblich erhöht werden. Zur Umsetzung der Empfehlungen der Enquetekommission der Bürgerschaft schlägt die Behörde für Bildung und Sport dem Senat und der Bürgerschaft entsprechende Erhöhungen bei der Zuweisung der Wochenarbeitszeitstunden (WAZ) vor.
10.04.2007 Hamburg Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig: "Die Anforderungen an die Schulleitungen werden in den Jahren der Umsetzung aller Maßnahmen der Hamburger Bildungswende und der Empfehlungen der Enquetekommission der Bürgerschaft deutlich größer. Vor allem in den kleineren Grund-, Haupt- und Realschulen, aber auch in Gymnasien und Gesamtschulen führt das zu erhöhtem Arbeitsaufwand. Dem tragen wir jetzt Rechnung." Im Einzelnen
- sollen den Leitungen von Grund- Haupt- und Realschulen sowie Sonderschulen 0,2 Wochenarbeitszeitstunden zusätzlich je Lehrerstelle zugewiesen werden. Das entspricht zum Beispiel bei 25 Lehrerstellen pro Schule fünf Wochenarbeitszeitstunden (WAZ) oder 190 Stunden im Jahr.
- sollen den Leitungen von Gymnasien, Gesamtschulen und Beruflichen Schulen 0,1 WAZ zusätzlich je Lehrerstelle zugewiesen werden. Das entspricht z. B. bei 60 Lehrerstellen pro Schule sechs zusätzlichen WAZ oder 228 Stunden im Jahr.
- sollen diese Erleichterungen ab dem August 2007 für drei Jahre gelten.
Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig: "Die Schulleitungen sollen frei in ihrer Entscheidung sein, ob sie mit den zusätzlichen Stunden ihre eigenen Unterrichtsverpflichtungen oder die anderer Lehrkräfte zugunsten der Übernahme von Leitungsaufgaben reduzieren. So leisten wir einen guten Beitrag zur Etablierung der Selbstverantworteten Schule."
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