Hessischer Mathematik-Wettbewerb: Kultusministerin und Metall-Arbeitgeber ehren Landessieger

18 Schülerinnen und Schüler sind die Sieger des 39. Hessischen Mathematik-Wettbewerbs. Kultusministerin Karin Wolff und Professor Dieter Weidemann, Vorstandsvorsitzender des Arbeitgeberverbands Hessen Metall, zeichneten die Jugendlichen aus, die sich bei diesem Wettbewerb als die landesweit Besten ihres Jahrgangs bewiesen hatten.

22.06.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

"Heutzutage lernen junge Menschen im Fach Mathematik nicht nur traditionell formales Rechnen, sondern ihnen wird auch ein übergreifendes Verständnis für alltägliche Probleme vermittelt, die sie dann mit mathematischen Methoden lösen können. In unserer Berufswelt ist ein praxisorientierter Umgang mit Mathematik wichtig, wenn man gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben will. Die Anforderungen des Ausbildungsmarktes haben sich in den letzten Jahren stark verändert und darauf müssen sich Schulen, Unternehmen und die jungen Menschen selber einstellen", beschrieb Wolff den Umbruchprozess im Schulwesen. "Deshalb haben wir in Hessen in den vergangen Jahren viel getan, um auch das Fach Mathematik zu stärken und so die Leistungen der Schülerschaft zu erhöhen. Wir sind stolz darauf, ganz klar feststellen zu können, dass die aktuellen Ergebnisse deutlich über denen vor fünf Jahren liegen." Wolff unterstrich, dass die zu ehrenden jungen Menschen aus allen Teilen Hessens kämen und damit bewiesen, dass es an jeder Schule gelingen könne, Spitzenleistungen zu erreichen. Gleichzeitig dankte sie den Lehrerinnen und Lehrern, die ihre Klassen und Schüler durch den Wettbewerb begleitet hätten und damit Beispiele für gelungenen und erfolgreichen Schulunterricht geben würden.

Weidemann betonte die Wichtigkeit gut ausgebildeter Schülerinnen und Schüler: "Um den Industriestandort Hessen zu stärken, brauchen wir vieles, vor allem aber die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Qualität, Zuverlässigkeit, Innovation, Kundennähe – die Erfolgsfaktoren der Marke "Made in Germany" liegen in den Fähigkeiten der Beschäftigten begründet. Deshalb stehen wir mit vielen anderen Branchen und Institutionen im Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte. Und auch in diesem Wettbewerb wollen wir die Nase vorn haben!"

Landessiegerinnen und Landessieger 2006/2007

Name, Vorname Schule Ort
Crutchett, Guido Frederick Ernst-Ludwig-Schule Bad Nauheim
Damrich, Sebastian Augustinerschule Friedberg
Holzhäuser, Marcel Carl-Kellner-Schule Braunfels
Risius, Philipp Liebigschule Gießen
Specht, Christian Max-Planck-Schule Rüsselsheim
Tampe, Jana Edith-Stein-Schule Darmstadt
Kiesewetter, Kai Dietmar Brüder-Grimm-Schule Frankfurt
Ludwig, Florian Westerwaldschule Mengerskirchen
Müller, Franziska Leo-Sternberg-Schule Limburg
Rausch, Christian Geschwister-Scholl-Schule Bensheim
Reimund, Simon Wernher-von-Braun-Schule Neuhof
Schmid, Tobias Justin-Wagner-Schule Roßdorf
Hopfauf, Sascha Leo-Sternberg-Schule Limburg
Metz, Marcel Gesamtschule Schenklengsfeld
Neiman, Wilhelm Theodor-Litt-Schule Michelstadt
Saidi-Rifi, Rachid Ernst-Reuter-Schule Dietzenbach
Sauer, Jean-Pascal Konrad-Duden-Schule Bad Hersfeld
Schmidt, Georg Freiherr-vom-Stein-Schule Gladenbach



Hintergrund

Rund 59.200 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen an 547 Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien haben am 39. hessischen Mathematikwettbewerb 2006/07 teilgenommen. Zunächst zur freiwilligen Teilnahme angeboten, ist der Mathematikwettbewerb seit 2001 für alle hessischen allgemeinbildenden Schulen verpflichtend. Seit 2006 sind die Wettbewerbsergebnisse bindend als Vergleichsarbeiten zu werten und wie Klassenarbeiten nach einem landesweit einheitlichen Notenschlüssel zu beurteilen. An der ersten Wettbewerbsrunde, dem Schulentscheid, nehmen alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Acht teil. In der zweiten Runde folgt der Kreisentscheid mit den Besten auf Kreisebene. Abschließend werden im Landesentscheid die Besten in Hessen ermittelt.


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