Hessisches Kultusministerium und Stadt Frankfurt wollen gemeinsam Betreuungslücke für Schulkinder und ihre Eltern während des Internationalen Deutschen Turnfests verhindern

Das Internationale Deutsche Turnfest (IDTF) in Frankfurt am Main in der Zeit vom 30. Mai bis 5. Juni 2009 dürfe nicht dazu führen, dass für Eltern und Schulkinder eine ungeklärte Betreuungssituation entstehe. "Für jedes Kind, das an den unterrichtsfreien Tagen während des Turnfests Betreuung benötigt, muss diese durch Lehrkräfte sichergestellt werden. Betreuungslücken müssen geschlossen werden", erklärte die hessische Kultusministerin Dorothea Henzler. Dazu wollen das Kultusministerium und die Stadt Frankfurt an einem Strang ziehen. Das Kultusministerium hat eine Arbeitsgruppe mit allen beteiligten Gremien eingerichtet, die in enger Abstimmung mit allen Akteuren frühzeitig Maßnahmen ergreift, damit eine ausreichende Betreuung für Schulkinder in dieser Zeit gewährleistet werden kann. Auf dieser Grundlage müssten die Schulen ausreichend Lehrkräfte für die Betreuung bereitstellen. Über dieses Vorgehen habe Kultusministerin Henzler auch mit Vertretern des Stadtelternbeirats Frankfurt nach einem konstruktiven Gespräch Einigkeit erzielt.

25.02.2009 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Die zuständigen Staatlichen Schulämter klären gemeinsam mit den Schulen derzeit den Betreuungsbedarf an den Schulen. Anschließend sei es Aufgabe der einzelnen Schulen, mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Lehrkräfte unter Einbeziehung der durch die Stadt Frankfurt zur Verfügung gestellten Ressourcen den betroffenen Schülerinnen und Schülern Betreuungsangebote zu machen. Insbesondere soll die Möglichkeit einer Teilnahme an den sportlichen Angeboten des Turnfestes geprüft werden.

"Schulämter und Schulleitungen haben gemeinsam dafür Sorge zu tragen, dass Lehrkräfte zur Gestaltung von Betreuungsangeboten zur Verfügung stehen. Ich ermuntere die Lehrkräfte ausdrücklich, attraktive Angebote für die Schülerinnen und Schüler, wie den Besuch des Rahmenprogramms des Turnfests oder Wandertage, zu gestalten", so Kultusministerin Henzler.

Während das Kultusministerium dafür Sorge trage, dass Lehrkräfte zur Verfügung stünden, sei es Aufgabe der Stadt Frankfurt, die Organisation der Betreuung der Schülerinnen und Schüler durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten zu sichern. Dazu habe der Magistrat der Stadt Frankfurt beschlossen, dass die kommunalen Museen, der Palmengarten und der Zoo zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung stünden und dass die Transportkosten zu diesen Einrichtungen übernommen würden. Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern des Kultusministeriums, dem Staatlichen Schulamt Frankfurt, Vertretern der Stadt Frankfurt sowie aus Vertretern der IDTF-Organisation soll als Steuerungsgruppe die Umsetzung der Betreuungsmaßnahmen eng begleiten.


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