Italienische Schüler haben die größten Probleme

(bikl/idw) Der schwache Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund steht bald im Mittelpunkt einer Tagung. Auch der Zusammenhang zwischen Bildungserfolg und Förderung der Zweisprachigkeit wird betrachtet.

05.03.2007 Artikel
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"Bildungserfolg und Zweisprachigkeit verschiedener Migrantengruppen unter besonderer Berücksichtigung italienischer Schülerinnen und Schüler Perspektiven für Forschung und Entwicklung" heißt die Tagung, die am 16.-17. März 2007 an der Humboldt-Universität Berlin stattfindet. Organisatoren sind die Universität zu Köln, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Botschaft von Italien in Deutschland.

Die Wirksamkeit von Bildungsangeboten, die der sprachlichen Förderung dienen, sollen geprüft sowie Zielvorstellungen und Perspektiven in Forschung und Entwicklung formuliert werden. Vorträge, Arbeitsgruppen und Diskussionen ermöglichen eine Bestandsaufnahme existierender sprachlicher Bildungs- und Förderangebote.

Als Beispiel dient die Gruppe der italienischen Staatsangehörigen, die noch vor den türkischen Migranten die größten Integrationsprobleme zeigt. Mögliche Ursachen sind die Unterschiede zwischen dem selektiven deutschen und dem integrativen italienischen Schulsystem. Mangelnde Integrationsleistung des muttersprachlichen Unterrichts und die langfristigen Rückkehrgedanken der Familien können ebenfalls von Bedeutung sein. Der niedrige Bildungsstand der Mütter ist laut PISA-Studie eine weitere mögliche Ursache.


Weiterführende Links

  • Tagung "Bildungserfolg und Zweisprachigkeit"

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