Jugend forscht: Mehr Teilnehmer

Es ist ein gutes Zeichen, dass so viele junge Menschen Naturwissenschaft und Technik als positive Herausforderung sehen. Seit fünf Jahren steigen die Teilnehmerzahlen mit spannenden Beiträgen aus Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaft, Mathematik, Informatik, Physik sowie Technik. Dr. Susanne Reichrath, Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, war von den umgesetzten Ideen begeistert, die die Schülerinnen und Schüler im Physik-Gebäude der Universität des Saarlandes präsentierten.

01.04.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Deshalb überreichte sie gerne den Sonderpreis der Schirmherrin und Kultusministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Der "Preis der Ministerin", dotiert mit 750 Euro, ging in diesem Jahr an das Robert-Schuman-Gymnasium Saarlouis.

"In jeder Erfindung, in jedem Forschungsprojekt, steckt heute mehr als je zuvor harte, zielstrebige Arbeit", sagte Dr. Reichrath, "im Kopf, auf dem Papier, am PC, oder in der praktischen Umsetzung. Jeder ist bei seiner Forschungsarbeit einen eigenen, individuellen Weg gegangen." Am Landeswettbewerb im Saarland haben 2009 insgesamt 75 Schülerinnen und Schüler teilgenommen, dabei 31 Arbeiten eingereicht. 27 davon waren Gruppen-, vier Einzelarbeiten. Dr. Reichrath freute sich über die nochmals gestiegene Resonanz und wertete die seit 2005 kontinuierlich gestiegenen Teilnehmerzahlen so: "Diese Teilnehmerzahlen zeigen, dass sich Jugendliche dank des besonderen Engagements der Lehrerinnen und Lehrer und der vielfältigen Projekte wieder verstärkt für naturwissenschaftliche und technische Phänomene interessieren. Auch sind die Teilnehmerzahlen aus Gymnasien im fünften Jahr in Folge steigend."

Überaus erfreulich ist in diesem Jahr das große Engagement von Mädchen bei "Jugend forscht": Der Mädchenanteil liegt bei 53,3 Prozent. Dr. Reichrath: "Das zeigt, dass unsere Maßnahmen, Mädchen für Naturwissenschaften zu begeistern, Früchte tragen." An dieser Stelle sei besonders die Initiative "Networking MINT" genannt. Die vier Buchstaben stehen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik; die Initiative weckt frühzeitig Interesse und Neugierde auf naturwissenschaftlich-technische Fragestellungen. Damit wächst die Bereitschaft für eine spätere Ausbildung oder ein Studium im naturwissenschaftlich-technischen Bereich (siehe auch www.saarland.de/mint.htm).

Staatssekretärin Dr. Reichrath überzeugte sich selbst von der Kreativität der Schülerinnen und Schüler, ließ sich die im Physikgebäude der Uni aufgebauten Projekte vorführen. Dr. Reichrath: "Es ist ein gutes Zeichen, dass so viele junge Menschen Naturwissenschaft und Technik als positive Herausforderung für sich begreifen. Das Saarland bietet für sie eine breite Palette spezifischer Berufsausbildungs- und Studienmöglichkeiten."


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