Jugend forscht Sieger gewinnen Förderpreise von DHL

DHL Paket Deutschland unterstützt drei Jugend forscht Sieger mit Förderpreisen im Gesamtwert von 6.000 Euro. Die Nachwuchswissenschaftler wurden heute in Bonn im Innovation Center des Logistikunternehmens ausgezeichnet. Sie hatten sich zuvor in einem Auswahlverfahren gegen zehn weitere erfolgreiche Teilnehmer von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb durchgesetzt.

12.12.2008 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.

Bei dem Auswahltest Mitte September 2008 mussten die Jugendlichen unter Prüfungsbedingungen den Ausgang eines Experiments im Weltall vorhersagen. Da die Masse dort keine Rolle spielt, sollten sie zum Beispiel den Einfluss von Fliehkraft und Rollreibung auf die Geschwindigkeit unterschiedlich schwerer Postpakete in der Schwerelosigkeit bestimmen. Anschließend wurde die Versuchanordnung am 12. Oktober per Sojus-Rakete zur Internationalen Raumstation ISS transportiert. Dort wiederholte Richard Garriott, Sohn des früheren Apollo-Astronauten Owen Garriott, das Experiment: Die Pakete wurden auf einer Schienenkonstruktion mit Looping zeitgleich beschleunigt, wobei sich das schwerere als schneller erwies. Garriott dokumentierte den Versuchsverlauf, der dann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit den Ergebnissen der jungen Forscher verglichen wurde.

Der Testsieger Georg Schlettwein aus Rostock konnte sich über 3.000 Euro Preisgeld freuen. Der 20-Jährige hatte beim Jugend forscht Finale 2008 den 3. Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften belegt. Mit zwei Mitstreitern fertigte der Jungforscher auf Basis selbst erstellter Fernrohraufnahmen das maßstabsgetreue Modell eines Mondkraters an. Der zweite, mit 2.000 Euro dotierte Förderpreis ging an Matthias Schnaubelt (19) aus Zwingenberg in Hessen. Beim 43. Bundeswettbewerb hatte der junge Erfinder mit einem selbst konstruierten sechsbeinigen Laufroboter den 2. Preis im Fachgebiet Technik gewonnen. Für das drittbeste Testergebnis erhielt Lukas Varnhorst (20) aus Wuppertal 1.000 Euro Preisgeld. Im Mai dieses Jahres waren er und ein Forscherkollege beim Bundesfinale für einen selbst gebauten Planetariumsprojektor mit dem 4. Preis in Technik ausgezeichnet worden.

"Die Förderung junger Talente hat bei DHL und der Deutschen Post eine lange Tradition. Daher lag die Kooperation mit Jugend forscht nahe. Die Qualität der Antworten bei unserem Auswahltest war beeindruckend. Wir freuen uns, die drei besten Teilnehmer durch unseren Mission-to-Space-Förderpreis auf ihrem weiteren Karriereweg zu unterstützen", erklärte Dr. Andrej Busch, Mitglied des Bereichsvorstands von DHL Paket Deutschland.

DHL unterstützt darüber hinaus auch die Arbeit der Stiftung Jugend forscht e. V. Dr. Andrej Busch überreichte Dr. Uta Krautkrämer-Wagner, Geschäftsführerin der Stiftung Jugend forscht e. V., eine 30.000-Euro-Spende. Dr. Krautkrämer-Wagner würdigte das großzügige Engagement von DHL zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: "Ohne die nachhaltige Unterstützung durch Unternehmen wie DHL wäre die Erfolgsgeschichte des Wettbewerbs nicht denkbar."

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