Kultusminister Helmut Rau ehrt die Preisträgerinnen und Preisträger des Peterstaler Schulprojekts in Offenburg

Kultusminister Helmut Rau MdL ehrte am Freitag (25. Mai) in Offenburg die baden-württembergischen Schülerinnen und Schüler, deren Arbeiten beim sechsten Peterstaler Schulprojekt "Wasser ist Leben" mit einer Urkunde und einem Preisgeld ausgezeichnet wurden. In wechselnden Jahresthemen setzen sich Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Aspekten des Wassers und seiner Bedeutung auseinander. Unter dem diesjährigen Motto "Körper im Wasser, Wasser im Körper" reichten rund 700 Schülerinnen und Schüler aus 26 Klassen Projekte ein. Rau lobte die Kreativität und den Ehrgeiz der Nachwuchsforscher: "Die Vielfalt und das Niveau der eingereichten Arbeiten zum Thema Wasser sind bemerkenswert. Die rege Teilnahme an dem Wettbewerb sowie die Qualität der Projekte sind ein Beleg dafür, dass Projektunterricht und offene Unterrichtsformen in allen allgemein bildenden Schulen zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind."

25.05.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Gefragt waren neben originellen Ideen und fächerübergreifendem Arbeiten auch geeignete Formen der Umsetzung des Jahresthemas. Besonderes Augenmerk wurde auf die schriftliche Ausarbeitung des Projektverlaufs gerichtet. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler stammen aus allen Schularten. Die Fachjury bewertete die Arbeiten nach zwei Altersgruppen. Die Projekte der Kinder aus den dritten bis sechsten Klassen wurden separat von den Einreichungen der Siebt- bis Zehntklässler begutachtet. Staatliche Schulen waren bei dem Wettbewerb ebenso aktiv wie Schulen in freier Trägerschaft.

Die Wettbewerbsbeiträge der Klassen 3 bis 6 reichten von der Erstellung eines Lernkalenders rund um das Thema Wasser über Schwimmexperimente mit selbst konstruierten Schiffen im Hallenbad bis hin zur Herstellung kleiner Inseln nebst passenden Geschichten und einem Lesetagebuch. In der Altersstufe der 7. bis 10. Klasse beschäftigten sich Schülerinnen mit dem Erfinder des Wassertretens, Pfarrer Sebastian Kneipp, eine Gruppe von Schülern konstruierte Messgeräte für den Kohlensäuregehalt von Wasser. Eine Klasse entwickelte ein Spiel zum Thema Wasser, das biologische, chemische und physikalische Aspekte berücksichtigt. Insgesamt war bei den Projekten festzustellen, dass der Trend weg von digitalen Arbeiten und zurück zu klassischen Arbeitsmethoden geht.

Minister Rau beglückwünschte die Schülerinnen und Schüler zu ihren Leistungen, ihrem Durchhaltevermögen und den Erfolgen, die sie trotz der vielen Mitbewerber erzielen konnten. Zudem dankte Rau den betreuenden Lehrkräften sowie den Peterstaler Mineralquellen und deren Geschäftsführer Günther Huber. Die Peterstaler Mineralquellen unterstützen den Wettbewerb als Initiator bereits sechs Jahre mit einem Betrag von 20.000 Euro jährlich. Rau unterstrich in diesem Zusammenhang die "gut funktionierende, lebendige Partnerschaft von Schule und Wirtschaft". Diese drücke sich ebenfalls in der effizienten Arbeit der hochrangig besetzten Jury aus. Dabei seien Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Pädagogik zusammengekommen, um die Projektarbeiten unter verschiedenen Kriterien zu bewerten.

Die öffentliche Präsentation der preisgekrönten Projekte findet bei einer Abschlussveranstaltung am 20. Juni in der Sternberghalle Friesenheim statt.

Anlage: Liste der Schulen, denen die Preisträgerinnen und Preisträger angehören

Siegerschulen beim Peterstaler Schulprojekt 2006/2007

Gruppe 1 (Klasse 3-6)

1. Preis: Klasse 5a des Anne-Frank-Gymnasiums Rheinau
Preisgeld: 1.500 Euro

2. Preis: Klasse 3 der Grundschule Friesenheim-Oberweier
Preisgeld: 1.000 Euro

3. Preis: Klasse 4b der Bickebergschule Villingen-Schwenningen
Preisgeld: 500 Euro

Sonderpreis: Klassen 4 bis 6 der Hardbergschule Mosbach
Preisgeld: 500 Euro

Gruppe 2 (Klasse 7-10)

1. Preis: Klasse 8a der Grund- und Hauptschule Bad-Peterstal Griesbach
Preisgeld: 1.500 Euro

2. Preis: Arbeitsgemeinschaft "Kunstpause" der Theodor-Frank-Haupt- und Realschule Tenningen und Klasse 7c der Realschule Horb
Preisgeld: 1.000 Euro


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden