Kultusminister Ludwig Spaenle als Schirmherr eines landesweiten Klimaschutzprojektes

"Unsere Schüler leisten durch die Teilnahme an dem neuen Klimaschutzprojekt ,CO2-Maus` einen Beitrag gegen die Erwärmung der Erdatmosphäre und helfen so, klimatische Veränderungen zu verlangsamen", so Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. Er hat deshalb gern die Schirmherrschaft für das Klimaschutzprojekt "CO2-Maus" übernommen. Das Klimaschutzprojekt wurde nun zentral von Erlangen aus für ganz Bayern gestartet. Die Klassen, die am stärksten den CO2-Verbrauch senken, erhalten Preise.

09.01.2009 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

1900 Schulen in Bayern wurden zur Teilnahme an der landesweiten Aktion, den Schadstoffausstoß zu senken, aufgefordert. Interessierte Lehrkräfte können ihre Klassen bis Ende Januar unter der Homepage www.co2maus.de anmelden und die Schüler auffordern, mit ihren Familien bei der Aktion mitzuwirken. Finanziell wird die Initiative vom Bayerischen Umweltministerium unterstützt.

Dr. Spaenle mahnt zum raschen und gemeinsamen Handeln, damit der CO2-Ausstoß wirksam gesenkt werde. "Wenn wir unsere Lebensgrundlagen erhalten wollen, müssen wir handeln - rasch. Wir alle müssen mithelfen". Die Schüler werden aus der Sicht des Ministers durch die CO2-Maus zum aktiven Handeln für unser Klima und die Schöpfung motiviert.

Über einen Zeitraum von acht Wochen versuchen die Klassen möglichst viel Kohlendioxid einzusparen. Mit der virtuellen Maus dokumentieren sie den Erfolg ihren Anstrengungen für den Klimaschutzes.

Die pfiffige Aktion der regenbogenfarbigen CO2-Maus hat sich der Erlanger Realschullehrer Martin Aufmuth ausgedacht, um Schulen zum Engagement für den Klimaschutz zu begeistern.

Auf einer Homepage können User (Nutzer) Informationen zur Klimaproblematik und Möglichkeiten zum Klimaschutz abrufen. Der beigefügte und erweiterte CO2-Rechner zeigt die Einsparpotentiale an Kohlendioxid durch einfache Maßnahmen wie die Nutzung von Energiesparlampen oder durch die Umstellung des Essens auf weniger Fleisch auf.

Die Schüler können die CO2-Maus mit dem eingesparten Kohlendioxid füttern. Eigens ausgewiesene Handlungsfelder sind z.B. Energiesparlampen, Heizung und Warmwasser sowie Kühlen und Gefrieren.

Darüber hinaus können sie im Rahmen eines Wettbewerbs eine Klassenfahrt sowie Sachpreise gewinnen.

Der Mathematik- und Physiklehrer Aufmuth hat sich ein ambitioniertes Ziel gesteckt: Durch die Aktion will er gut 10.000 Tonnen CO2 einsparen helfen. Martin Aufmuth will über die Schüler bei Familien nachhaltig das Bewusstsein verändern. "Wenn sich unser Modell bewährt, möchte ich es auf die anderen Länder mit übertragen", schildert Martin Aufmuth sein Ziel.

Weitere Informationen unter www.co2maus.de.


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