Kultusminister Siegfried Schneider und Regierungspräsident Christoph Hillenbrand bei Auftaktveranstaltung zur Aktion "Sicher zur Schule - sicher nach Hause" in Ingolstadt

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider hat heute gemeinsam mit dem Regierungspräsidenten von Oberbayern, Christoph Hillenbrand, an der Grundschule Haunwörth in Ingolstadt die Aktion "Sicher zur Schule - sicher nach Hause" eröffnet.

11.09.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Die Verkehrssicherheit der Kinder ist mir ein Herzensanliegen", unterstrich Minister Schneider die Notwendigkeit, alle Maßnahmen zu ergreifen, dass Kinder "sicher zur Schule und sicher nach Hause" gelangen. Der Kultusminister würdigte die Gemeinschaftsaktion "Sicher zur Schule - sicher nach Hause". Durch sie und andere präventive Maßnahmen habe die Anzahl der Schulwegunfälle von 1.200 im Jahr 1972 bis heute auf die Hälfte gesenkt werden können, obwohl sich gleichzeitig das Verkehrsaufkommen mehr als verdoppelt habe. Minister Schneider dankte den ehrenamtlichen Schulweghelfern, den Lehrkräften und Eltern, der Polizei sowie bürgerschaftlichen Aktivitäten wie "Sicher zur Schule - sicher nach Hause" für deren Einsatz zugunsten der Kinder. 126.700 Kinder gehen in Bayern in diesem Jahr erstmals zur Schule. Vier Regeln gab der Minister den Schulkindern mit auf den Weg: Rechtzeitig aufzustehen und mit Vorsicht den Schulweg gehen; auf Fahrräder zu verzichten, bis sie die Fahrradprüfung abgelegt haben; sich gut erkennbar zu kleiden und Fußgängerüberwege zu benutzen; die Sicherheitseinrichtungen wie Haltegriffe beim Bus zu benutzen.

Den Erfolg der Verkehrserziehung betonte auch Regierungspräsident Christoph Hillenbrand. Seit 1980 habe sich kein einziger tödlicher Unfall an gesicherten Überwegen mehr ereignet. "Das ist das Verdienst von über 30.000 Bürgerinnen und Bürgern, die aktuell im Schulwegdienst im Einsatz sind." Präsident Hillenbrand bat die anderen Verkehrsteilnehmer, besonders auf Kinder im Straßenverkehr aufzupassen. "Kinder haben keine Knautschzone". Sie haben zudem eine andere Wahrnehmung für Entfernung und Geschwindigkeit. Eltern und die Erwachsenen allgemein bat der Regierungspräsident, ihren Kindern ein gutes Vorbild auf der Straße zu sein, nicht bei Rot über die Ampel zu gehen und selbst auch einen Schutzhelm beim Fahrradfahren zu tragen.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden