Hessen

Kultusstaatssekretär Prof. Dr. R. Alexander Lorz: "Die Weichen sind gestellt. Das Landesschulamt nimmt zum 1. Januar 2013 seine Arbeit auf"

Im September wurde das Gesetz zur Reform der Organisationsstruktur der Schulverwaltung im Hessischen Landtag verabschiedet. Jetzt nimmt die neugeschaffene Behörde "Landesschulamt und Lehrkräfteakademie" zum 1. Januar 2013 ihre Arbeit auf. Damit verschmelzen 17 Institutionen zu einer Behörde. Die über 1.200 Mitarbeiter, die zuvor im Amt für Lehrerbildung, dem Institut für Qualitätsentwicklung und den 15 Staatlichen Schulämtern tätig waren, werden somit in einer Institution zusammengeführt.

29.12.2012 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

"Diese zügige und zugleich qualitätsvolle Umsetzung verdanken wir der hervorragenden Arbeit aller an der Projektgruppe und dem Aufbaustab des Landesschulamts Beteiligten. Insbesondere möchte ich Herrn Joachim Schmidt, stellvertretender Leiter des Amts für Lehrerbildung, danken, dem in den letzten Monaten die Gesamtverantwortung und die Leitung des Aufbauteams oblagen", unterstrich Prof. Lorz.

"Der Anspruch, der mit der Gründung verbunden ist, lautet: Gemeinsam und abgestimmt erzielt das "Landesschulamt und Lehrkräfteakademie" als übergeordnete Dienststelle noch mehr Qualität und noch bessere Unterstützung für die hessischen Schulen. Wir starten mit einem Leistungsversprechen", so der Kultusstaatssekretär. "Das Landesschulamt ist von der Schule her gedacht. Das wird sich künftig darin zeigen, dass sich Prozesse und Leistungen des Landesschulamts konsequent darauf ausrichten, selbstständiger werdende Schulen in ihrer Arbeit zu unterstützen".

Den Bildungsstätten soll zukünftig, unabhängig von ihrem Standort, durch einheitlich hohe Standards ein optimaler Service geboten werden. Entscheidungsprozesse werden besser organisiert und die Aufgaben dort wahrgenommen, wo sie am besten zu lösen sind.

Unterstützung wird aber auch in der Form geleistet werden, dass miteinander abgestimmte, schulspezifische Fortbildung entwickelt wird. Regionales gewinnt in diesem Rahmen an Bedeutung, denn was vor Ort gut funktioniert, davon können Schulen zukünftig hessenweit profitieren: "Überall gibt es engagierte Lehrkräfte und gute Schulen; deren Erfahrungen sollen nun systematisch gesammelt und das Wissen auch anderen zur Verfügung gestellt werden", sagte Prof. Lorz.

"Die Strukturen des neuen Landesschulamts sind klar und übersichtlich gehalten. Es gibt vier Abteilungen: ´Zentrale Dienste und Serviceleistungen`´ ´Schulaufsicht und Schulberatung`´ ´Akademie für Lehrerbildung und Personalentwicklung` und ´Qualitätsentwicklung und Evaluation`", gab Prof. Lorz heute bekannt. "Den einzelnen Abteilungen und Dezernaten wie auch den Staatlichen Schulämtern und den Studienseminaren bleibt dabei weiterhin viel Handlungsspielraum. Die Zentrale in Wiesbaden ist bewusst sehr schlank aufgestellt. Kommissarischer Leiter des Landesschulamts wird in Personalunion der Leiter der Abteilung Z des Hessischen Kultusministeriums, Herr Ministerialdirigent Jörg Meyer-Scholten. Die endgültige Besetzung des Amts des Präsidenten / der Präsidentin wird auf Basis des nun anlaufenden deutschlandweiten Ausschreibungsverfahrens erfolgen, das von einer Personalberatung begleitet werden wird. An dem Bewerbungsverfahren wird sich der kommissarische Leiter, Ministerialdirigent Meyer-Scholten, nicht beteiligen", so der Kultusstaatssekretär.


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